Elinor Ostrom, in Los Angeles geboren, hat gezeigt, dass Gemeinsame nicht notwendig zugrunde gehen, wenn die Nutzenden selbst Regeln setzen. Die Verfassung der Allmende von 1990 ist das Buch, nach dem die Tragödie der Allmende keine Naturgesetzlichkeit mehr war. 2009 erhielt sie als erste Frau den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.
Leben
Politikwissenschaft, Indiana University, die Werkstatt mit Vincent Ostrom, Feldstudien an Bewässerung, Fischgründen, Wäldern. Der Umweg ist die Abneigung gegen das große Entweder-Oder: Staat oder Privatisierung. Sie starb in Bloomington. Der Preis kam spät; die Fälle waren lange da.
Wirkung
Ostrom hat Grundsätze der Einrichtung formuliert, keine Utopie: klare Grenzen, angepasste Regeln, Überwachung, abgestufte Strafen, Wege des Streits, Anerkennung durch den Staat, ineinander geschachtelte Ebenen. Garrett Hardins Tragödie bleibt möglich; sie ist nicht das Schicksal jeder Weide. Die Entwicklungszusammenarbeit und die Klimapolitik haben das Vokabular genommen, oft ohne die Langweiligkeit der Institutionen, auf der es beruht.
Die Kritik nannte Auswahl der Erfolgsfälle und zu wenig Macht. Wer Ostrom nur als Widerlegung Hardins führt, unterschlägt, dass sie scheiternde Allmenden kennt. Wer nur die Hoffnung auf Kooperation meint, unterschlägt die Regeln, ohne die Kooperation Plünderung bleibt.
Werke
- Die Verfassung der Allmende (1990)
In Auswahl außerdem: Understanding Institutional Diversity, die Arbeiten zur städtischen Polizei.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
Weitere Autoren in Wirtschaft entdecken Weitere Autoren in Politik entdecken