Autor:Henri-Jean Martin

Henri-Jean Martin (1924–2007), in Paris geboren, hat der Buchgeschichte die Werkstatt gegeben, die Ideen als Waren lesbar macht. Das Erscheinen des Buches, mit Lucien Febvre begonnen und nach dessen Tod ausgeführt, erzählt Papier, Presse, Preis und Leser als lange Dauer.

Leben

Archivar, die Bibliothèque nationale, die Lehre an der École des chartes und später an der École des hautes études. Der Umweg war die Handschrift, die Martin kannte, bevor er den Druck als Umstellung desselben Handwerks las. Er starb in Paris, der Fachmann, den die deutsche Medientheorie oft nur als Fußnote zu McLuhan führt.

Wirkung

Martin hat Febvres Frage nach dem Erscheinen des Buches in Zahlen, Karten und Werkstätten übersetzt. Gegen die Heroengeschichte Gutenbergs setzt er eine Industrie. Die spätere Buchwissenschaft zehrt davon, auch wo sie Eisensteins schärferen Bruch vorzieht.

Wer Martin nur als Vollstrecker Febvres liest, unterschlägt den eigenen Ton der Archivarbeit. Wer nur die Zahlen will, unterschlägt, dass das Buch von 1958 eine Annales-Frage bleibt: für wen erscheint das Gedruckte, und was kostet es.

Werke

In Auswahl außerdem: Histoire de l’édition française, die Arbeiten zur Schrift.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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