Autor:Hermann Kant

1926 2016

Hermann Kant (1926–2016), in Hamburg geboren, hat der DDR den Roman der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät gegeben, in dem Ironie und Parteisprache sich die Rede reichen. Die Aula schickt den Journalisten Robert Iswall in die Erinnerung an Greifswald; später führte derselbe Autor den Schriftstellerverband und berichtete der Staatssicherheit.

Leben

Hamburg, kurze Front, vier Jahre Kriegsgefangenschaft in Polen, dann die ABF in Greifswald, an der Elektriker und Heimkehrer das Abitur nachholten – der Umweg, der das Buch erklärt. SED, Die Aula 1965, der Aufstieg: Vizepräsident, 1978 bis 1990 Präsident des Schriftstellerverbands als Nachfolger von Anna Seghers, Volkskammer, Zentralkomitee. Nach 1990 die Akten: IM „Martin“, geleugnet, dokumentiert. Er starb in Neustrelitz.

Wirkung

Kant hat die Ankunftsliteratur mit Witz geschrieben, wo der sozialistische Realismus die glatte Linie wollte. Iswall soll eine Rede zur Schließung der Fakultät halten und gerät in die Jahre 1949 bis 1952 und in die Gegenwart 1962, in der die Absolventen Ärzte sind oder in Hamburg hinter einem Tresen stehen. Ein Freund wird verraten, Hemingway wird gelesen, die Partei spricht mit. Ost und West stritten, ob das Bekenntnis oder die Feigheit vor der Wahrheit vorliege; über eine Million Exemplare machten den Streit zur Schullektüre.

Die Nachwelt hat den Roman lange gegen den Funktionär ausgespielt oder beides in denselben Topf geworfen. Beides ist zu billig und zu teuer. Die Aula bleibt ein Bildungsroman der neuen Klasse, der Verrat und Aufstieg kennt; der Präsident Kant hat Kollegen aus dem Verband gedrängt und an die Staatssicherheit berichtet. Wer nur den Witz der ABF will, hat die Akten nicht gesehen. Wer nur den Spitzel will, unterschlägt, dass dasselbe Talent die Prosa der Ankunft geschrieben hat, in der eine Generation sich wiedererkannte.

Werke

In Auswahl außerdem: Der Aufenthalt, Das Impressum, Ein bißchen Südsee.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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