Autor:Jörg Meidenbauer

1959

Jörg Meidenbauer (geb. 1959) hat der Eichborn-Reihe die Vergangenheit als Irrtumsalphabet gegeben. Lexikon der Geschichtsirrtümer. Von Alpenüberquerung bis Zonengrenze berichtigt Schul- und Stammtischsätze von Hannibal bis zur deutschen Teilung, ohne die Methode der Geschichtswissenschaft zu ersetzen.

Leben

Er ist Historiker und Verfasser von Handbüchern zur Kultur- und Weltgeschichte, Chroniken der Erfindungen, Sammelbänden der Liebespaare. Der Umweg war das Nachschlagewerk für den Markt, nicht das Archiv. 2004 der Eichborn-Band, den die Fachkritik an der wissenschaftlichen Messlatte gemessen und oft zu leicht befunden hat. Über Stationen jenseits der Titel ist öffentlich wenig festgelegt; sichtbar bleibt das Alphabet.

Wirkung

Meidenbauer hat die populäre Irrtumskunde auf die Historie ausgedehnt, nachdem Krämer und Trenkler den Laien und Waller den Experten genommen hatten. Tell, Bismarck, Sarajevo, der Doge: die schöne Szene fällt oder wird kleiner. Die Kritik hat das Fehlen der Quellen im Text getroffen; das Publikum hat das Blättern gekauft.

Gelesen als Entlarver, getadelt als Kompilator: Wer nur die Pointe will, hat die Beleglage nicht gesehen, die Völkel vermisste. Wer nur die Fachkritik will, unterschlägt, dass 2004 ein Taschenbuch die Schullegende überhaupt zur Prüfung ausgestellt hat. Die Zonengrenze im Titel bleibt der deutsche Horizont.

Werke

In Auswahl außerdem: DuMonts Chronik der Erfindungen & Entdeckungen.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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