Autor:Jacques Monod

1910 1976
Biologe · Wissenschaft · Philosophie · 20. Jahrhundert
WissenschaftPhilosophie


Jacques Monod, in Paris geboren, hat das Leben als Zufall und Notwendigkeit beschrieben: Mutation ohne Absicht, danach die Härte der Selektion. Zufall und Notwendigkeit von 1970 ist das Buch, mit dem ein Nobelpreisträger der Molekularbiologie der Teleologie den Abschied gab.

Leben

Nizza, das Institut Pasteur, die Résistance, 1965 der Nobelpreis mit Jacob und Lwoff für die Genregulation. Der Umweg ist das Labor: Wer den Operon kennt, schreibt später gegen den Sinn, den die Natur nicht hat. Er starb in Cannes. Die Öffentlichkeit der siebziger Jahre hat ihn als Philosophen der Biologie gelesen.

Wirkung

Monod hat den genetischen Code und die Unverfügbarkeit des Zwecks zur Anthropologie gemacht. Objektivität als ethische Haltung, nicht nur als Methode: Das Buch predigen die Naturwissenschaft als Askese gegen den Animismus. Die Kritik nannte Szientismus; die Biologie hat die Teleologie trotzdem nicht ganz gelassen.

Gelesen wird er als Prophet des sinnlosen Lebens. Wer nur den Pessimismus sucht, unterschlägt die molekulare Härte. Wer nur den Nobelpreisträger meint, unterschlägt, dass hier der Zufall keine Lücke ist, sondern das Prinzip.

Werke

In Auswahl außerdem: die Arbeiten zum Operon.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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