Autor:Jean Froissart

1337 1405
Chronist · Geschichte · 14./15. Jahrhundert
Geschichte


Jean Froissart, in Valenciennes geboren, hat den Hundertjährigen Krieg als Ehrenordnung der Höfe erzählt. Die Chroniken sind das Gedächtnis einer Ritterschaft, die sich im Banner erkennt und im Plündern verzehrt.

Leben

Kleriker ohne Pfarre, im Dienst englischer, schottischer, niederländischer, französischer Herren, unterwegs von Burg zu Burg. Der Umweg ist der Gönner: Wer von Fürsten lebt, schreibt, was Fürsten hören wollen, und sieht trotzdem, wenn der Adel sich verkauft. Er starb um 1405. Die frühen Bücher glänzen, die späteren werden misstrauisch.

Wirkung

Froissart hat Europa das Bild von Crécy und Poitiers geliefert – und die Grenze, dass das Volk bei ihm lärmt, aber nicht spricht. Die neuere Forschung nimmt ihn als Quelle für Sprache, Preise, Namen, nicht als unbestechlichen Zeugen.

Wer nur den Herold sucht, unterschlägt die Ernüchterung der späten Bücher. Guicciardini wird denselben Kontinent ohne Turnierdenken schreiben.

Werke

In Auswahl außerdem: höfische Dichtung, das Méliador.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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