Autor:Maxim Gorki

1868 1936
Schriftsteller · Literatur · Politik · 19./20. Jahrhundert
LiteraturPolitik


Maxim Gorki, in Nischni Nowgorod als Alexei Maximowitsch Peschkow geboren, hat der russischen Bühne die Kellerwohnung gegeben. Nachtasyl versammelt Bettler, Diebe, einen Baron ohne Stand und einen Schauspieler ohne Stimme; die Uraufführung von 1902 hat das Elend nicht beschönigt.

Leben

Früh Waise, Laufbursche, Landstreicher, Autodidakt, der Name Gorki – der Bittere – als Programm. Erzählungen aus dem Volk, Ruhm vor der Revolution, Capri, 1917 die Nähe zu den Bolschewiki und der Streit mit ihnen, Sorrent, 1931 die Rückkehr in die Sowjetunion, der zur Stadt umbenannte Geburtsort. Der Umweg ist diese Nähe zur Macht: Der Dichter der Nachtasyle wurde später der Repräsentant eines Staates, der die Asyle nicht aufhob. Er starb 1936 in Moskau.

Wirkung

Gorki hat das Elend sprechen lassen, ohne es zur Fabel zu glätten. In Nachtasyl tröstet der Pilger Luka, und der Trost tötet mit; Satin hält die Rede auf den Menschen, während nebenan der Schauspieler sich erhängt. Das Moskauer Künstlertheater und Max Reinhardt in Berlin haben das Stück zum europäischen Ereignis gemacht. Die spätere Sowjetkritik wollte Mobilisierung lesen, wo das Stück Vergeblichkeit zeigt.

Kanonisiert als proletarischer Klassiker, oft gegen den Text der Kellerwohnung. Wer Gorki nur als Hausdichter Stalins nimmt, unterschlägt Nachtasyl und die Jahre vor 1905. Wer ihn nur als Anwalt der Enterbten nimmt, unterschlägt, wie die Staatsfeier ihn später gebraucht hat. Die Bookpedia führt den Bühnenerfolg, nicht die Legende.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Mutter, Die Kleinbürger, Sommergäste.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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