Peter Bexte hat mit Werner Künzel die Denkmaschine aus der Theologie des dreizehnten Jahrhunderts gelesen. Allwissen und Absturz. Der Ursprung des Computers schließt Kircher, Kabbala und Cobol in einem Atemzug, ohne Wissenschaft und Kunst als Gegensätze zu lassen.
Leben
Er arbeitet als Theoretiker der Ästhetik und der Medien, später als Professor an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Der Umweg war die gemeinsame Berliner Arbeit an Lullus: nicht das Seminar über Vorläufer, sondern das laufende Programm. 1993 Insel. Weitere Schriften gelten Bild, Wahrnehmung und der Geschichte technischer Formen.
Wirkung
Bexte hat, zu zweit, eine Medienarchäologie geschrieben, die den Computer als späte Gestalt älterer Künste nimmt. Der Tigersprung ins Vergangene sprengt die Linie, auf der sich die Informatik als junge Wissenschaft erzählt. Die Wirkung blieb spezialistisch, zitiert, wo Herkunft gegen Innovation steht.
Die Prosa verlangt Kircher und Code in einem Satz. Wer das nicht aushält, hält den Band für Essay ohne Beleg. Wer nur den Beleg will, unterschlägt die Überschreitung, ohne die Allwissen und Absturz nicht zusammengehören. Köln und Berlin bleiben die Orte der Lehre und des Experiments.
Werke
- Allwissen und Absturz. Der Ursprung des Computers (1993, mit Werner Künzel)
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.