Siegfried Kracauer (1889–1966), in Frankfurt am Main geboren, hat den Film als Errettung der äußeren Wirklichkeit gelesen: Straße, Zufall, das Unbeachtete. Die Theorie des Films ist das amerikanische Vermächtnis eines Weimarer Blicks.
Leben
Architekt, Feuilleton der Frankfurter Zeitung, 1933 die Flucht, Paris, New York, das Museum of Modern Art. Der Umweg war die Oberfläche: Wer Angestellte und Lichtspiele beschrieb, bevor er emigrierte, rettet später die physische Welt gegen das Seelendrama. Er starb in New York. From Caligari to Hitler und die Filmtheorie gehören zusammen, ohne dasselbe Buch zu sein.
Wirkung
Kracauer hat den Realismus soziologisch begründet, neben Bazin und gegen Eisenstein. Die Stadtforschung und der Dokumentarfilm haben ihn genommen; die Formästhetik hat ihn für naiv erklärt.
Gelesen wird er als Caligari-Mann, oft ohne die Errettung von 1960. Wer nur Weimar meint, unterschlägt New York. Wer nur den Realismus meint, unterschlägt den Feuilletonisten der Oberflächen. Neben Arnheim steht er als der, der Beschränkung für Verrat an der Straße hielt.
Werke
- Theorie des Films (1960)
In Auswahl außerdem: From Caligari to Hitler, Die Angestellten, Das Ornament der Masse.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.