Autor:Tanja Walther-Ahrens

Tanja Walther-Ahrens (geb. 1970), in Hessen geboren, hat dem Fußball die Frage gestellt, warum im bezahlten Spiel der Männer niemand öffentlich als schwul gelten darf. Seitenwechsel. Coming-out im Fußball. von 2011 mischt Erfahrung, Gespräch und Verbandskritik; der Titel nennt den Berliner Verein und den Wechsel der Seite, den das Bekenntnis verlangt.

Leben

Dorf in Hessen, Fußball gegen den Widerstand der Großmutter, Hessenauswahl, nach Berlin: Sonderpädagogik und Sportwissenschaft, Bundesliga bei Tennis Borussia und Turbine Potsdam, ein Jahr Mississippi. Der Umweg ist nicht die Torjägerin, sondern die Lehrerin, die denselben Sport von innen kennt und ihn auf Feindseligkeit gegen Homosexuelle hin liest. Engagement im Verein Seitenwechsel, im europäischen Verband lesbischer und schwuler Sportler, kurz im Präsidium des Berliner Fußball-Verbands, das sie 2015 quittierte. Sie lebt in Berlin.

Wirkung

Walther-Ahrens hat sichtbar gemacht, dass Homosexualität im Männer- und im Frauenfußball verschieden organisiert ist: dort Doppelleben, hier oft privates Offenlegen und öffentliches Zögern, weil Medien den mädchenhaften Auftritt wollen. Feindseligkeit ist hier kein Rand, sondern ein Mittel, Männlichkeit herzustellen. Theo Zwanziger gab dem Band ein Vorwort; der Deutsche Fußball-Bund nahm ihn in seine Informationsschrift auf. Der Augspurg-Heymann-Preis im Erscheinungsjahr markierte die Anerkennung außerhalb der Kabine.

Die Kabine selbst änderte sich langsamer. Ines Geipel nannte das Buch informativ und in seinen Hoffnungen wenig realistisch. Sichtbar wurden einzelne Spieler meist nach dem Ende der Laufbahn. Wer nur den Vorzeigestern fordert, unterschlägt die Struktur; wer nur den Appell nimmt, unterschlägt die Gründe derer, die Verträge und den Spott der Kurve fürchten. Geblieben ist die Unterscheidung der beiden Fußballordnungen und der Satz, ein einzelner öffentlicher Fall sei nicht die Lösung.

Werke

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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