W. J. T. Mitchell (geb. 1942) hat die Bildwissenschaft auf Englisch so formuliert, dass Literatur und Kunst denselben Gegenstand teilen. Picture Theory fragt, was Bilder wollen – und was Texte tun, wenn sie Bilder sind.
Leben
Chicago, die Zeitschrift Critical Inquiry, die Lehre an der Grenze von Literatur und Kunstgeschichte. Der Umweg war die Einsicht, dass das 20. Jahrhundert in Bildern denkt und in Texten so tut, als wären Bilder unschuldig. Er lehrt in den Vereinigten Staaten. Der pictorial turn trägt seinen Namen neben dem deutschen.
Wirkung
Mitchell hat das Bild nicht als Illustration des Textes genommen und den Text nicht als Herr des Bildes. Metapikturen, das Begehren der Bilder, die politische Ikonologie: Das sind Werkzeuge. Die Germanistik las Belting und Boehm; die Anglistik las Mitchell. Zusammen ist das die ikonische Wende.
Die Kritik nennt das zu essayistisch. Das Buch von 1994 bleibt die amerikanische Gründung. Wer nach Mitchell über das, was Bilder wollen, spricht, spricht hinter diesem Band.
Werke
- Picture Theory (1994)
In Auswahl außerdem: What Do Pictures Want?, Iconology.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.