Autor:Wladimir Propp

1895 1970

Wladimir Propp (1895–1970), in Sankt Petersburg geboren, hat das Zaubermärchen in Funktionen zerlegt, die in fester Folge auftreten. Morphologie des Märchens von 1928 ist Formalismus am Volkstoff und Organon der späteren Erzählforschung.

Leben

Leningrad, die Volkskunde, die lange Lehre, die späte westliche Ruhm nach der englischen Übersetzung. Der Umweg ist die Morphologie vor der Herkunft: Propp hat die Form beschrieben, bevor er den Ursprung nachtrug. Er starb in Leningrad.

Wirkung

Propp hat Handlung als Stellenfolge lesbar gemacht. Lévi-Strauss, Greimas, das Drehbuchseminar zehren davon, oft ohne die hundert Märchen. Die Tartuer Schule hat ihn als Ahnen genommen.

Gelesen wird er als Schema. Wer nur die Funktionen kennt, unterschlägt die russischen Texte; wer nur die Volkskunde kennt, unterschlägt 1928. Neben Schklowski steht er als der, der Erzählung systematisierte.

Werke

In Auswahl außerdem: Die historischen Wurzeln des Zaubermärchens, die Studien zur Festkultur.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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