Über die Grundsätze der politischen Ökonomie und der Besteuerung
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Über die Grundsätze der politischen Ökonomie und der Besteuerung |
| Autor(en): | David Ricardo |
| Originaltitel: | On the Principles of Political Economy and Taxation |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1817 |
| Schlagwörter: | Rente, Arbeitswert, Handel, Besteuerung |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Wirtschaftswissenschaft |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | |
| Umfang dieser Ausgabe: | 392 Seiten |
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| Verweise | |
Über die Grundsätze der politischen Ökonomie und der Besteuerung (englisch On the Principles of Political Economy and Taxation) ist das 1817 erschienene Hauptwerk von David Ricardo. Es hat der klassischen Ökonomie die Härte der Ableitung gegeben: Wert, Bodenrente, Profit, der Vorteil des Tausches, die Steuer, die dort trifft, wo sie nicht zu stehen scheint.
Inhalt
Ricardo hängt den Wert der Waren an die Arbeit, die zu ihrer Herstellung nötig ist, und rettet die Ausnahme des seltenen Kunstwerks als Rand. Daraus folgt die Bodenrente: Nicht der Boden wirft Rente ab, weil er fruchtbar ist, sondern weil der schlechteste noch bebaute Boden den Preis des Getreides setzt. Jede bessere Lage empfängt die Differenz als Rente. Steigt die Bevölkerung, rücken schlechtere Böden nach, der Getreidepreis steigt, die Rente steigt, der Profit fällt. Die Grundherren gewinnen, ohne zu erzeugen; die Akkumulation stockt. Die Kornzölle, um die in England gestritten wurde, erscheinen in diesem Licht als Umverteilung zugunsten der Rente, gegen den industriellen Profit und gegen den Lohn, der dem Preis des Brotes folgen muss.
Das berühmte Kapitel über den auswärtigen Handel setzt den komparativen Vorteil gegen den bloßen absoluten. Portugal mag Tuch und Wein besser erzeugen als England; es lohnt sich trotzdem, dass Portugal Wein gibt und England Tuch, wenn die inneren Kostenverhältnisse das gebieten. Handel ist kein Sieg des Tüchtigeren über den Schwächeren. Er ist eine Rechnung der Verhältnisse, die beiden nützt. Ricardo schreibt gegen die Merkantilisten der Handelsbilanz und gegen die Hoffnung, Schutz züchte Reichtum. Die Besteuerung durchzieht das Buch als zweite Linie: Steuern auf Löhne wälzen sich ab, Steuern auf Rente nicht, Steuern auf Profit treffen die Akkumulation. Wer besteuern will, muss wissen, wen er wirklich trifft.
Unsicher bleibt die Arbeitswertlehre, an der die Grenznutzenschule später nicht festgehalten hat, und die Harmonie, die Ricardo im Freihandel sieht, wo Marx den Widerspruch sah. Ricardo hält den Kapitalismus für tragfähig, wenn das Getreide billig bleibt und die Rente nicht den Profit frisst. Der Ton ist der eines Mannes der City, der Modelle baut, ohne den Moralton Smiths. Zahlen, Fälle, die Hartnäckigkeit, mit der eine Annahme durch alle Kapitel getragen wird. Wer nur den Freihandel nimmt, unterschlägt die Verteilung. Wer nur den Vorläufer von Marx sucht, unterschlägt, dass Ricardo die Arbeiter nicht zum Subjekt der Geschichte macht, sondern zum Posten der Kosten.
Einordnung
Das Buch ist der strenge Pol der klassischen Ökonomie neben Smiths Der Wohlstand der Nationen. Thomas Robert Malthus' Das Bevölkerungsgesetz liefert den Druck auf den Boden, den Ricardo in Rente übersetzt; die Freundschaft der beiden war der Streit über Nachfrage und Korn. Marx nahm die Wertlehre und kehrte die Harmonie um: Der Profit ist nicht Rest, sondern Abschöpfung. Die spätere Lehre hat den komparativen Vorteil behalten und den Arbeitswert oft gestrichen. Wer nach 1817 über Rente, Handel und die Frage spricht, wen eine Steuer trifft, spricht Ricardo – auch dort, wo er seine Ableitung nicht mehr teilt.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.