Ain't I a Woman
| Das Werk | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Ain't I a Woman |
| Autor(en): | bell hooks |
| Originaltitel: | Ain't I a Woman |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1981 |
| Schlagwörter: | Feminismus, Rassismus, Sklaverei, Unsichtbarkeit |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Gesellschaftstheorie |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Unrast
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| Umfang dieser Ausgabe: | 219 Seiten |
| ISBN: | 9783897713482 |
| Verweise | |
Ain't I a Woman. Black Women and Feminism ist die 1981 erschienene Untersuchung von bell hooks. Der Titel zitiert Sojourner Truth und fragt, warum schwarze Frauen in der weißen Frauenbewegung und in der männlichen Befreiungsbewegung jeweils nicht vorkommen.
Inhalt
hooks erzählt, wie Sklaverei ein Bild schwarzer Weiblichkeit erzeugt hat, das weder die züchtige Dame noch den männlichen Helden der Befreiung vorsieht. Schwarze Frauen arbeiten, gebären, werden begehrt und verachtet, ohne dass ihre Erfahrung den Maßstab abgibt. Die weiße Frauenbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts übernimmt oft die Hierarchie, gegen die sie antritt: Sie meint die Bürgerin und spricht von „der Frau“.
Das Buch widerspricht auch einer schwarzen Politik, die Befreiung als Wiederherstellung männlicher Herrschaft fasst. Patriarchat ist für hooks keine weiße Erfindung, die man den Schwarzen nachträglich aufsetzt; es wirkt in beiden Gemeinschaften, nur nicht gleich. Rassismus, Geschlecht und Klasse tragen einander. Wer eines streicht, um das Bündnis zu retten, rettet die Herrschaft.
Der Ton ist lehrend, zornig, ohne Fußnotenpracht. hooks schreibt für Leserinnen, die das Seminar nicht brauchen, und gegen eine Theorie, die Unverständlichkeit mit Tiefe verwechselt. Der Titel bleibt eine Frage, keine Antwort: Bin ich keine Frau? Die amerikanische Geschichte, die das Buch durchläuft, gibt die Belege. Die Theorie kommt als Klarheit, nicht als System.
Einordnung
Im selben Jahr wie Angela Davis’ Rassismus, Sexismus und Klassenkampf verschiebt hooks den Kanon vom Rand her. Audre Lorde hat die Differenz unter Frauen poetisch und politisch gefasst; hooks hat sie als Lehrbuch der unsichtbaren Frau geschrieben. Spätere Einführungen haben den Titel zum Schlagwort gemacht. Die Kritik nennt Vereinfachung. Geblieben ist die Zumutung, „wir Frauen“ nicht mehr unbesehen zu sagen. Wer nach 1981 weißen Feminismus für den ganzen hält, spricht hinter diesem Buch.
Essays
Dieses Buch kommt in diesen Essays vor.
Bücher, die die Frauenfrage zum Fach machten (Essay) · Epistemisches Unrecht in acht Büchern (Lesepfad) · Queere Theorie nach Butler (Lesepfad) · Sorge und reproduktive Arbeit (Lesepfad)
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
