Arabic Thought in the Liberal Age
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Arabic Thought in the Liberal Age |
| Autor(en): | Albert Hourani |
| Originaltitel: | Arabic Thought in the Liberal Age 1798–1939 |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1962 |
| Schlagwörter: | Nahda, Liberalismus, Islam, Reform |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Geschichte |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Oxford University Press
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| Umfang dieser Ausgabe: | 406 Seiten |
| ISBN: | 9780521274234 |
| Verweise | |
Arabic Thought in the Liberal Age 1798–1939 ist die 1962 erschienene Ideengeschichte Albert Houranis über die arabische Nahda: von Napoleons Ägypten bis zum Vorabend des Zweiten Weltkriegs, Tahtawi, Afghani, Abduh, Lutfi al-Sayyid, die Frage, ob Islam und liberale Institutionen zusammengehen. Das Buch hat dem Westen und der Region das Organon gegeben, mit dem die Nahda als Denken lesbar wurde, nicht als bloße Nachahmung.
Inhalt
Hourani erzählt Personen und Debatten, nicht nur Staaten. Die Begegnung mit Europa erzeugt Übersetzer, Reformer, Säkularisten, die das Kalifat neu denken, und Gegner, die in derselben Begegnung die Abwehr finden. Gegen die Legende vom erwachenden Orient, die Europa sich erzählte, setzt Hourani die Behauptung, dass arabisches Denken in diesem Zeitalter selbständig war, indem es Europa als Problem nahm, nicht als Maß. Gegen Hussein, der Bildung als Leben schrieb, setzt er die Ideengeschichte derselben Schulen. Gegen Qutb, der das liberale Zeitalter für Jahiliyya erklären wird, steht hier noch die Offenheit, in der Abduh und die Säkularen denselben Raum teilten.
Das Buch endet 1939, bewusst: Danach, schreibt Hourani später, sei das liberale Zeitalter zu Ende gegangen. Said hat den Orientalismus als Archiv des Westens gelesen; Hourani schreibt von der anderen Seite, als Libanese in Oxford, der beide Archive kennt, ohne Saids Anklage zu sein. Wer nur die Nahda als Erfolg sucht, hat das Ende des Titels nicht gelesen. Wer nur das Ende sucht, unterschlägt Tahtawi. Die Wirkung ist die eines Lehrbuchs, das Generationen von Historikern geformt hat, oft ohne die literarische Nahda – Hussein, al-Hakim, Mahfuz – in denselben Blick zu holen. Dieser Essay holt sie.
Die Grenzen liegen in der Enge auf das hohe Denken und in einem Liberalismus, der 1962 noch als Maß gelten konnte. Laroui und Arkoun haben später schärfer gegen das Erbe und für die Kritik der islamischen Vernunft geschrieben. Hourani bleibt der Kartograph. Das Buch hat die Nahda im Westen akademisch gemacht; die Region hatte sie schon gelebt. Beides gehört zusammen.
Einordnung
Hourani hat der arabischen Nahda die Ideengeschichte hinterlassen. Neben Hussein, Said und Laroui steht dieser Band als die Behauptung, dass 1798 bis 1939 ein Zeitalter des Denkens war, nicht nur der Kolonien. Die Wirkung reicht in jedes Seminar über Reform und Islam. Wer nach 1962 Nahda sagt und Abduh meint, spricht Hourani. Das liberale Zeitalter endete; das Buch hat es festgehalten.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
