Carpentaria
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Carpentaria |
| Autor(en): | Alexis Wright |
| Originaltitel: | Carpentaria |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 2006 |
| Schlagwörter: | Golf von Carpentaria, Land, Mine, Traumzeit |
| Sachgebiete: | Roman |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | C.H. Beck
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| Umfang dieser Ausgabe: | 528 Seiten |
| ISBN: | |
| Verweise | |
Carpentaria ist der 2006 erschienene Roman von Alexis Wright, auf Englisch, aus dem Golf im Norden Australiens. Die Familien Phantom und Midnight, Waanyi-Land, eine Bergbaugesellschaft, ein Uhu, ein Junge namens Will, Zyklone, Geister, die nicht als Schmuck kommen. Der Miles-Franklin-Preis hat das Buch zum Maß der indigenen Großform gemacht. Eine deutsche Ausgabe ist spärlich; Bookpedia führt den Originaltitel, der der Golf ist. Wright, Waanyi, hat die epische Länge gegen den kurzen Bericht über »das Problem« gesetzt.
Inhalt
Desperance, eine erfundene Küstenstadt, weiß und indigen schlecht zusammengezwungen. Norm Phantom kennt das Meer; Angel Day verlässt ihn; Mozzie Fishman führt einen Konvoi der Erinnerung. Die Mine will das Land, die Polizei will Ordnung, die Geister wollen, was sie immer wollten. Will Phantom, der Sohn, gerät zwischen Sabotage und Flucht. Wright schreibt in einer Stimme, die mündliche Fülle, Bibelton und Amtsenglisch mischt, bis der Satz selbst das Land ist.
Es gibt Brände, einen totgeschleppten Mann, Fische, einen Uhu, der mehr weiß als die Stadträte. Die Zeit ist nicht linear. Traumzeit ist keine Erklärung für Touristen; sie ist die Ordnung, in der die Mine ein Irrtum bleibt. Wer eine klare Kriminalfabel sucht, wird von den Abzweigungen verschluckt. Wer nur das Politische sucht, unterschlägt den Uhu.
Am Ende steht das Wasser, das die Stadt nimmt und lässt. Carpentaria ist der Golf und das Buch, das ihn nicht vermessen will. Wright hat die Großform gewählt, weil das Land keine Novelle ist. Die Schwierigkeit ist die Genauigkeit, nicht die Absicht, schwer zu sein.
Einordnung
Wright hat Australien den indigenen Roman gegeben, der nicht um Erlaubnis der kurzen Form bittet. Neben den neuseeländischen Māori-Büchern von Grace und Ihimaera steht der Golf als die härtere, längere, nordaustralische Probe. Wer nach 2006 über Mine, Waanyi und den Norden spricht, spricht hinter Desperance. Der Preis hat das Buch bestätigt; lesen muss man es trotzdem langsam.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.