Das Collège de Sociologie
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Das Collège de Sociologie |
| Autor(en): | |
| Herausgeber: | Denis Hollier |
| Originaltitel: | Le Collège de Sociologie 1937–1939 |
| Originalsprache: | französisch |
| Erstveröffentlichung: | 1979 |
| Schlagwörter: | Collège, Heilig, Fest, Dokument |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Soziologie |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Fink
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| Umfang dieser Ausgabe: | 580 Seiten |
| ISBN: | 9783770521737 |
| Verweise | |
Das Collège de Sociologie ist die 1979 von Denis Hollier herausgegebene Dokumentation der Vorträge und Debatten von 1937 bis 1939, deutsch später bei Fink. Bataille, Caillois, Leiris, die Gäste: das Heilige in der modernen Gesellschaft, ohne Kirche und ohne Universität als Hort. Das Sammelwerk macht aus einer fast geheimen Schule ein Buch. Hollier bleibt Herausgeber, kein Verfasserlemma.
Inhalt
Die Texte gelten dem Fest, dem Militär, dem Schamanismus, der Bruderschaft, der Politik des Heiligen. Das Collège wollte keine Lehrstühle; es wollte eine Gemeinschaft, die das Heilige erfährt und beschreibt. Der Krieg hat die Sitzungen beendet. Hollier ordnet, annotiert, macht aus Erinnerung ein Corpus. Wer nur die Erotik von 1957 kennt, unterschlägt diese Jahre. Wer nur die Legende kennt, unterschlägt die Protokolle.
Die Ausgabe hat die Nachwelt erst belehrt, dass das Collège mehr war als Batailles Charisma. Die Kritik nannte die Rekonstruktion zu glatt, die Nähe zum Faschismusverdacht zu wenig scharf. Geblieben ist das Dokument. Ohne Hollier wären Caillois und Leiris verstreute Namen neben einem Mythos.
Das Sammelwerk hält die acht dieser Reihe zusammen, indem es sie in denselben Saal legt. Die Schule wird lesbar als Konstellation, nicht als Lehre eines Meisters.
Einordnung
Holliers Band ist das Archiv des Collège. Neben den einzelnen Büchern steht es als der Text, ohne den die Schule eine Anekdote bliebe. Die französische Theorie der siebziger Jahre hat sich hier eine Herkunft gesucht. Wer das Collège nur aus Bataille kennt, hat die Sitzungen nicht gelesen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
