Das Vorrecht der rechten Hand

Robert Hertz · 1909 · Sachbuch, Anthropologie


Das Werk
Deutscher Titel: Das Vorrecht der rechten Hand
Autor(en): Robert Hertz
Originaltitel: La prééminence de la main droite
Originalsprache: französisch
Erstveröffentlichung: 1909
Schlagwörter: Rechts, Links, Heilig, Tod
Sachgebiete: Sachbuch, Anthropologie
Greifbare Ausgabe
Verlag:
Umfang dieser Ausgabe: 120 Seiten
ISBN:
Verweise


Das Vorrecht der rechten Hand (französisch La prééminence de la main droite) ist der 1909 erschienene Aufsatz von Robert Hertz, der in Sammlungen mit der Studie über den Tod zum Buch der Année sociologique wurde. Rechts und links, rein und unrein, die soziale Polarität, die der Körper trägt: Hertz, Schüler Durkheims, gefallen 1915, ist der Ahne, den das Collège las. Der Aufsatz steht hier wie Quines Dogmen: ein Text, der als Buch wirkt.

Inhalt

Hertz zeigt, dass die Vorherrschaft der Rechten keine bloße Anatomie ist. Gesellschaften laden die eine Seite heilig, die andere unheimlich; der Körper wird moralisch. Dieselbe Logik organisiert Tod und Trauer in der Schwesterstudie: Der Tote ist gefährlich, bis das Ritual ihn einordnet. Wer nur Natur kennt, unterschlägt die Polarität. Wer nur Symbol kennt, unterschlägt den Leib.

Das Collège hat diese Ambivalenz des Heiligen genommen und ins Fest, in die Erotik, in die eigene Biographie getrieben. Hertz blieb der nüchterne Ahne. Die Kritik nannte Dualismus zu starr; geblieben ist die Rechte als soziale Tatsache.

Ohne Hertz wären Mauss und Durkheim um eine körperliche Probe ärmer. Mit ihm wird das Heilige links und rechts. Wer das Collège nur als 1937 kennt, unterschlägt 1909.

Einordnung

Hertz hat der Soziologie des Heiligen den Körper gegeben. Neben den elementaren Formen und der Gabe steht die rechte Hand als der Text, den Bataille und Caillois voraussetzten. Die Anthropologie hat den Aufsatz kanonisiert. Wer nach 1909 über links und rechts spricht, ohne Heiligkeit, spricht hinter Hertz.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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