Die Auserwählten – Im Labyrinth

James Dashner · 2009 · Jugendroman


Das Werk
Deutscher Titel: Die Auserwählten – Im Labyrinth
Autor(en): James Dashner
Originaltitel: The Maze Runner
Originalsprache: englisch
Erstveröffentlichung: 2009
Schlagwörter: Labyrinth, Lichtung, Gedächtnis, Flucht
Sachgebiete: Jugendroman
Greifbare Ausgabe
Verlag: Carlsen


Umfang dieser Ausgabe: 496 Seiten
ISBN: 9783551312310
Verweise


Die Auserwählten – Im Labyrinth ist ein Jugendroman von James Dashner, 2009 in New York erschienen, deutsch 2011 bei Carlsen in der Übersetzung von Anke Caroline Burger. Teenager ohne Erinnerung leben auf einer Lichtung inmitten eines Labyrinths, dessen Mauern sich nachts verschieben; draußen jagen die Griewer, Wesen aus Fleisch und Maschine. Jeden Monat kommt ein Junge; mit Thomas kommt die Unruhe, zwei Tage später das erste Mädchen, Teresa. Dashner hat aus Internat, Gefängnis und Versuchslabor eine geschlossene Welt gebaut. Der Film von 2014 hat den Stoff an ein größeres Publikum gegeben; Fortsetzungen und Vorgeschichten füllen die Reihe.

Inhalt

Thomas erwacht in einem Aufzug, kennt nur seinen Vornamen und trifft etwa fünfzig Jungen, die sich Lichter nennen. Alby führt, Newt hält zusammen, Minho läuft das Labyrinth aus, der kleine Chuck wird Thomas’ Freund, Gally sein Feind. Die Tore schließen nachts; wer von einem Griewer gestochen wird, durchleidet die Verwandlung und erinnert Bruchstücke. Teresa fällt ins Koma mit der Botschaft, sie sei die Letzte für immer. Die Vorräte bleiben aus. Thomas bricht die Regel, nachts nicht ins Labyrinth zu gehen, rettet den gestochenen Alby und überlebt mit Minho bis zum Morgen. Die Hüter sperren ihn einen Tag ein und machen ihn zum Läufer.

Teresa spricht im Koma gedanklich mit Thomas; sie haben das Ende ausgelöst, sagt sie. Der Himmel verdunkelt sich auch am Tag, die Tore bleiben offen, Gally warnt, jede Nacht werde einer sterben, und opfert sich einem Griewer. Thomas, Teresa, Minho und Newt legen Karten übereinander und lesen den Code: Treiben, Fangen, Bluten, Sterben, Fallen, Drücken. Thomas lässt sich stechen, um Erinnerung zu erzwingen: sie alle sind Teil eines Experiments der Schöpfer, auserwählt wegen der Intelligenz, die Namen Anspielungen auf Forscher. Der Ausgang liegt durch das Griewerloch, hinter dem ein Rechner den Code verlangt.

Beim Ausbruch sterben mehr als die Hälfte, Alby opfert sich, Chuck fängt ein Messer, das Gally auf Thomas wirft, und stirbt. Bewaffnete holen die Überlebenden ab und erzählen von der Organisation ANGST, von Sonneneruptionen, der Seuche namens Brand und einer Wüste, in der Infizierte verkommen. In einer Herberge wähnen sich die Lichter sicher. Der Schlussbrief der Leiterin Ava Paige nennt den Versuch gelungen, eine Gruppe B und die nächste Phase. Die Rettung ist Teil des Versuchs. Dashner hat die Lichtung nicht als Ende gebaut, sondern als ersten Käfig.

Einordnung

Der Band steht in der Welle der verdüsterten Jugendromane nach Suzanne Collins und Veronica Roth: geschlossene Arena, Auserwählte, böswillige Erwachsene, Fortsetzungspflicht. Die Kunstsprache der Lichter – Schlitzer, Schwapper, Sanis – polarisiert; sie sitzt oder sie stört. Kirkus nannte das Buch schwer wegzulegen; andere tadelten den langsamen Anfang, der freilich Thomas’ Verwirrung entspricht. Wes Balls Verfilmung mit Dylan O’Brien hat Bilder für Mauern und Griewer geliefert und die innere Ordnung der Lichtung vereinfacht.

Neben Ursula Poznanskis Erebos, wo ein Spiel in die Wirklichkeit eingreift, bleibt Dashners Labyrinth ein Ort aus Beton und Regel. Wer nur den Film kennt, findet im Buch den Code der Karten und Chucks Tod, den die Bilder oft kürzen. Carlsen hält die Reihe im Taschenbuch; der erste Band bleibt der stärkste, weil die Lichtung noch eine Gesellschaft ist, nicht nur eine Station auf dem Weg durch die Brandwüste. Die Schöpfer nennen das Experiment gut; der Roman zeigt die Toten, die dieser Satz kostet. Die Läuferkarten sind das einzig Vernünftige in einer Welt, die Vernunft als Test missbraucht.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

Jugendroman entdecken