Die Elfen
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Die Elfen |
| Autor(en): | Bernhard Hennen und James Sullivan |
| Originaltitel: | Die Elfen |
| Originalsprache: | deutsch |
| Erstveröffentlichung: | 2004 |
| Schlagwörter: | Elfen, Welten, Verbannung, Treue |
| Sachgebiete: | Roman |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Heyne
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| Umfang dieser Ausgabe: | 1040 Seiten |
| ISBN: | 9783453315662 |
| Verweise | |
Die Elfen ist ein fantastischer Roman, den Bernhard Hennen und James Sullivan gemeinsam geschrieben und 2004 bei Heyne veröffentlicht haben. Auf dem Umschlag stand lange nur Hennen; Sullivan war auf dem Titelblatt genannt, die Tantiemen geteilt. 2022 kündigte der Verlag nach einem offenen Brief der Phantastik-Szene an, künftige Auflagen beide Namen gleichberechtigt zu zeigen. Der Band eröffnete eine Folge um Albenmark, die Menschenwelt und die Zerbrochene Welt, verbunden durch das Netz der Albenpfade. Er wurde ein Verkaufserfolg der deutschsprachigen Fantasy nach Markus Heitz’ Die Zwerge.
Inhalt
Die Elfen Farodin und Nuramon werben am Hof der Königin Emerelle um die Zauberin Noroelle. Der Mensch Mandred Torgridson flieht vor einem Dämon, halb Mann, halb Eber, aus dem Fjordland durch ein Tor nach Albenmark und verlangt Hilfe. Emerelle will dafür die Erziehung von Mandreds ungeborenem Sohn. Mit Elfenjägern stellen sie den Manneber in einer Eishöhle; der Dämon, letzter Devanthar, täuscht seinen Tod vor, entkommt nach Albenmark und verführt Noroelle in Nuramons Gestalt. Den Sohn des Devanthars verurteilt Emerelle zum Tod. Noroelle flieht, versteckt das Kind unter Menschen und wird von der Königin in einen Teil der Zerbrochenen Welt verbannt, den nur ein versiegelter Pfad erreicht.
Durch eine List des Devanthars vergehen Jahrzehnte, ehe Mandred, Farodin und Nuramon aus der Höhle kommen. Mandreds Sohn Alfadas ist unter Elfen aufgewachsen. Die drei suchen in der Menschenwelt das Dämonenkind und finden es als Wunderheiler Guillaume, dessen Magie Elfen tötet. Gegen Emerelles Befehl wollen sie ihn nicht selbst umbringen; auf der Flucht vor Soldaten stirbt er trotzdem. Emerelle weigert die Freilassung Noroelles und prophezeit Unheil. Farodin, Nuramon und Mandred verlassen Albenmark, um selbst einen Weg zu Noroelle zu suchen. Alfadas bleibt bei den Menschen.
Die Suche nach der Geliebten, die Reisen auf den Albenpfaden und der lange Atem der Elfen – sie altern nach der Kindheit kaum – tragen den Rest des Bandes. Welten, Zeiten und Völker (Kobolde, Trolle, Drachen, Yingiz) sind angelegt, Fortsetzungen haben sie entfaltet. Der erste Roman bleibt die Geschichte einer Minne, eines Betrugs und einer Verbannung: zwei Elfen und ein Mensch gegen das Urteil einer Königin, die das Kind des Feindes nicht leben lassen will. Noroelle nimmt die Strafe an; die drei nehmen sie nicht hin. Mandred, der Sterbliche unter Unsterblichen, hält die Zeit fest, die den Elfen entgleitet. Ohne ihn wäre die Jagd ein Hofspiel geblieben.
Einordnung
Hennen hat Motive aus älteren Arbeiten zum Schwarzen Auge und der Phileasson-Sage in ein eigenes Weltennetz überführt; Sullivan schrieb nach eigener und Hennens Auskunft die Stränge um Noroelle und Nuramon. Der Streit um die Namensnennung gehört zur Wirkungsgeschichte: ein Genre, das Gemeinschaft und Ehre der Elfen feiert, hat den zweiten Autor auf dem Umschlag gestrichen. Die späteren Bände schrieb Hennen allein, Sullivan 2013 den Roman Nuramon. Heyne hält den Auftakt als dickes Taschenbuch, oft mit Zugaben. Dass beide am ersten Band gleichen Anteil hatten, ist für die Lektüre nicht nebensächlich: die Minne und die Jagd haben verschiedene Stimmen.
Gegen die großen englischsprachigen Elfen- und Zauberepen der Jahrtausendwende setzt Die Elfen nordische Fjorddörfer, Minne und einen Feind, der Gestalt tauscht. Wer nur das Volk der spitzen Ohren sucht, findet einen Hof, der urteilt wie ein Staat. Die Serie hat den deutschsprachigen Markt jahrelang besetzt; der erste Band bleibt der, in dem Noroelle verschwindet und die Treue der drei beginnt. Albenmark ist schön und nicht gerecht.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
