Die Geburt des Fegefeuers
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Die Geburt des Fegefeuers |
| Autor(en): | Jacques Le Goff |
| Originaltitel: | La naissance du Purgatoire |
| Originalsprache: | französisch |
| Erstveröffentlichung: | 1981 |
| Schlagwörter: | Fegefeuer, Mentalität, Mittelalter, Jenseits |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Geschichte |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Klett-Cotta
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| Umfang dieser Ausgabe: | 458 Seiten |
| ISBN: | 9783608930085 |
| Verweise | |
Die Geburt des Fegefeuers (französisch La naissance du Purgatoire) ist die 1981 erschienene Untersuchung von Jacques Le Goff, deutsch 1984 bei Klett-Cotta. Sie datiert den dritten Ort zwischen Himmel und Hölle auf das 12. und 13. Jahrhundert.
Inhalt
Le Goff erzählt, wie aus einer unbestimmten Reinigung ein Ort mit Zeit, Personal und Nutzen wird. Die lateinische Christenheit braucht eine Rechnung für die Toten, die nicht verloren und nicht selig sind; das Fegefeuer organisiert Gebet, Stiftungen, die Angst, die sich bearbeiten lässt. Mentalität ist hier Institution: ein Jenseits, das die Gesellschaft der Lebenden umbaut.
Das Buch geht durch Theologie, Visionen, das Schrifttum der Schulen, die Predigt. Es ist Annales, weil es ein Selbstverständliches datiert – dass es drei Orte gibt –, und weil das Datum eine Gesellschaft erklärt, nicht nur eine Lehre.
Gegen eine Kirchengeschichte, die Dogmen als Entfaltung nimmt, setzt Le Goff die Erfindung. Gegen eine Sozialgeschichte ohne Innen setzt er das Jenseits als Ökonomie.
Einordnung
In Die Annales-Schule in zehn Büchern steht der Band als das Mentalitätsbuch nach Febvre und vor der reinen Alltagsgeschichte. Wer die Annales nur als Preise und Klima kennt, hat Le Goff nicht gelesen. Die Theologie beansprucht das Fegefeuer; hier ist es eine historische Geburt.
Essays
Dieses Buch kommt in diesen Essays vor.
Die Annales-Schule in zehn Büchern (Essay)
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
