Die skeptische Generation
| Das Werk | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Die skeptische Generation |
| Autor(en): | Helmut Schelsky |
| Originaltitel: | Die skeptische Generation. Eine Soziologie der deutschen Jugend |
| Originalsprache: | deutsch |
| Erstveröffentlichung: | 1957 |
| Schlagwörter: | Jugend, Nachkriegszeit, Empirie, Bundesrepublik |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Soziologie |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Diederichs
|
| Umfang dieser Ausgabe: | 523 Seiten |
| ISBN: | 9783548330037 |
| Verweise | |
Die skeptische Generation. Eine Soziologie der deutschen Jugend ist die 1957 bei Diederichs erschienene Untersuchung von Helmut Schelsky. Sie hat der frühen Bundesrepublik die Jugend diagnostiziert, die nicht mehr weltanschaulich wollte.
Inhalt
Schelsky beschreibt eine Generation, die den Krieg als Kind oder Halbwüchsiger erlebt hat und danach Nüchternheit sucht: anpassungsbereit, ohne die Pathosformeln der Väter, skeptisch gegen Parteien und Heilslehren, orientiert an Beruf, Familie, dem kleinen Glück. Skepsis heißt hier nicht Rebellion, sondern Abkehr vom großen Entwurf. Die Umfrage und der Lehrstuhl vermessen ein Land, das Stabilität für Moral nimmt.
Das Buch ist Zeitdiagnose als empirische Soziologie. Gegen die Frankfurter Negativität setzt Schelsky Zahlen und Typen; gegen den Historismus die Gegenwart der Jugend, die keine Geschichte mehr sein will. Die Kölner und Münsteraner Schule – König, Schelsky – haben das Fach nach 1945 so neu aufgestellt. Wer nur Habermas und Luhmann kennt, hat dieses Jahrzehnt übersprungen.
Die spätere Kritik hat die Skepsis für Anpassung gehalten und 1968 als Widerlegung gelesen. Schelsky selbst wurde zum Gegner der Studentenbewegung. Das ändert nicht, dass das Buch eine Lage getroffen hat: die Republik der fünfziger Jahre, in der Weltanschauung verdächtig war, weil Weltanschauung den Vätern gehört hatte.
Einordnung
In Soziologie: Deutschland steht der Band als die Diagnose, bevor Diskurs und System das Fach teilten. Wer nur kritische Theorie will, hat die empirische Republikgründung übersprungen.
Ideen
Dieses Buch hängt an diesen Zetteln.
Generation (wichtig)
Essays
Dieses Buch kommt in diesen Essays vor.
Die einflussreichsten Werke der Soziologie: Deutschland (Essay)
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
