Federalist-Artikel Nr. 2
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Federalist-Artikel Nr. 2 |
| Autor(en): | John Jay |
| Originaltitel: | The Federalist No. 2 |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1787 |
| Schlagwörter: | Union, Verfassung, Souveränität, Gefahr |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Politik |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | C.H. Beck
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| Umfang dieser Ausgabe: | 8 Seiten |
| ISBN: | 9783406547546 |
| Verweise | |
Der Federalist-Artikel Nr. 2 ist der am 31. Oktober 1787 im Independent Journal unter dem Namen Publius erschienene Aufsatz von John Jay, dem zweiten Stück der später so genannten Federalist-Artikel. Der Titel lautet über die Gefahren fremder Gewalt und fremden Einflusses. Jay, einer der Verfasser der Verfassung und später erster Oberster Richter, wirbt um die Ratifizierung in New York, indem er die Einheit des Landes gegen die Aufteilung in mehrere Bünde setzt. Zusammen mit den Nummern 3 bis 5 bildet der Text Jays ersten Beitrag zur Reihe. Die deutsche Ausgabe von Angela und Willi Paul Adams bei Schöningh, auch bei C. H. Beck greifbar, hat den Aufsatz neben der Verfassung zugänglich gemacht.
Inhalt
Jay schreibt gegen die Meinung, mehrere getrennte Staatenbünde seien nützlicher als eine Nation. Regierung, sagt er, ist unentbehrlich; wo immer sie eingerichtet wird, muss das Volk ihr Rechte abtreten, damit sie die nötige Kraft hat. Die Frage ist nur, ob diese Kraft einer Bundesregierung für alle gemeinsamen Aufgaben gehören soll oder den Häuptern mehrerer Konföderationen, die denselben Gehorsam fordern würden, nur zersplittert. Jay richtet sich an Leser, die die Teilung für klug halten, und antwortet mit der Geographie. Das Land sei durch Flüsse, Küsten und Wege für Handel, Hilfe und Verteidigung als eines geschaffen; die Bevölkerung habe in gemeinsamem Kampf die Unabhängigkeit errungen. Land und Volk schienen füreinander bestimmt, und es sei offenbar der Plan der Vorsehung, dass ein solches Erbe nicht in eifersüchtige, einander fremde Souveränitäten zerfalle.
Die geschichtliche Probe folgt auf dem Fuß. Die Konföderationsartikel von 1777, 1781 ratifiziert, seien in der Unruhe des Unabhängigkeitskriegs entstanden und hätten die Probe nicht bestanden. Deshalb hätten erfahrene Männer aus allen Staaten in ruhigerer Zeit den Entwurf von Philadelphia beraten. Wenn das Volk einst den wenig bekannten Verfassern der alten Artikel vertraut habe, bestehe nun noch mehr Grund, den Urhebern der neuen Verfassung zu trauen. Beide Gruppen seien von der Überzeugung geleitet gewesen, dass das Wohlergehen Amerikas von seiner Einheit abhänge. Wer anstelle des Konventsentwurfs eine Reihe getrennter Bünde vorschlage, sehe selbst voraus, dass die Ablehnung die Union aufs äußerste gefährden würde. Jay spricht die Sprache der Gemeinsamkeit: Brüder, stärkste Bande, ein Erbe – und meint damit die Kraft nach außen, nicht die Rührung.
Das Stück wird unsicher, wo aus der geographischen Einheit eine natürliche Nation wird. Die Bevölkerung der dreizehn Staaten war weder sprachlich noch religiös so einheitlich, wie Jay sie malt, und die Ureinwohner, die Versklavten, die Grenzkonflikte kommen nicht vor. Jay weiß, dass er wirbt, und wirbt mit der Vorsehung, die Alexander Hamilton in Nummer 1 eher der Klugheit überlässt. Der Ton ist der des Zeitungsaufsatzes, feierlicher als Hamilton, weniger institutionell als James Madison. Innerhalb der Federalist-Artikel liefert Jay die außenpolitische Angst: ein schwacher Bund wird zur Beute. Die Grenze, die er zieht – eine Souveränität oder der Untergang der Union –, ist ein Gründungsargument, keine Lehre der Vielfalt.
Einordnung
Neben Hamiltons Eröffnung und Madisons späterer Lehre von der Fraktion steht Nummer 2 als der Appell an die sichtbare Einheit. Jay hat nur wenige Stücke beigesteuert; sie alle kreisen um Krieg, Vertrag und fremde Mächte. Die Verfassungsgegner lasen denselben Stoff umgekehrt: die Zentralgewalt sei die fremde Macht. Wer die Federalist-Artikel als Ganze liest, trifft in diesem Stück den Richter, der die Union wie ein Gebiet und ein Volk denkt, das sich nicht teilen darf.
Geblieben ist der Satz, dass Regierung Rechte kostet und dass die Teilung denselben Preis mehrfach verlangt, ohne die Sicherheit zu geben. Wer über Föderation, Sezession und die Furcht vor äußerer Einmischung spricht, stößt auf Jays zweite Nummer. Die deutsche zweisprachige Ausgabe hat den werbenden Atem bewahrt; er ist älter geworden und in jedem Streit um die Teilbarkeit der Republik lesbar. Jay denkt die Union von der Küste und vom Krieg her, nicht vom Verfahren.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
