General System Theory

Ludwig von Bertalanffy · 1968 · Sachbuch, Naturwissenschaft


Das Werk
Deutscher Titel: General System Theory
Autor(en): Ludwig von Bertalanffy


Originalsprache: englisch
Erstveröffentlichung: 1968
Schlagwörter: offenes System, Biologie, Isomorphie, Ganzheit
Sachgebiete: Sachbuch, Naturwissenschaft
Greifbare Ausgabe
Verlag: George Braziller


Umfang dieser Ausgabe: 296 Seiten
ISBN: 9780807604533
Verweise


General System Theory von Ludwig von Bertalanffy (1968) setzt die allgemeine Systemtheorie gegen die geschlossene Maschine: offene Systeme, Wachstum, Isomorphien zwischen Fächern.

Inhalt

Bertalanffy, vergleichender Physiologe, hatte offene Systeme schon in den dreißiger Jahren gegen das Gleichgewicht der geschlossenen Thermodynamik gestellt. Lebewesen tauschen Materie und Energie; ihr Fließgleichgewicht ist nicht die tote Ruhe. Die allgemeine Systemtheorie behauptet, dass dieselben formalen Züge – Ganzheit, Hierarchie, Differenzierung – in Organismus, Gruppe und Apparat wiederkehren. Die Isomorphie ist keine Analogie um der Poesie willen, sie ist eine Einladung zur Mathematik.

Gegen den Reduktionismus, der das Leben in Physik auflöst, setzt er die Autonomie der Organisationsebenen. Gegen Wieners Kriegsrechner setzt er die Biologie, die nicht nur Nachricht ist. Das Buch sammelt Aufsätze und macht aus einem Programm eine Adresse. Die Kritik nannte die Isomorphien leer; die Anhänger nannten sie den Anfang einer Einheitswissenschaft ohne den Physikalismus Neuraths.

Wer Kybernetik nur als Feedback kennt, hat dieses organische Gegenprogramm übersprungen. Wer nur Ganzheit sagt, unterschlägt, dass Bertalanffy rechnen wollte. Die deutsche Rezeption lief über die Sozialwissenschaften, oft ohne die Physiologie.

Einordnung

Im Essay zur Kybernetik ist Bertalanffy die andere Taufe neben Wiener. Luhmann hat Systeme genommen und die Biologie umgeschrieben. Das Buch bleibt die Behauptung, dass Organisation ein Gegenstand ist, nicht nur ein Wort.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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