Geschichte der Kindheit
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Geschichte der Kindheit |
| Autor(en): | Philippe Ariès |
| Originaltitel: | L’Enfant et la vie familiale sous l’Ancien Régime |
| Originalsprache: | französisch |
| Erstveröffentlichung: | 1960 |
| Schlagwörter: | Kindheit, Familie, Mentalität, Ancien Régime |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Geschichte |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Dt. Taschenbuch-Verl.
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| Umfang dieser Ausgabe: | 587 Seiten |
| ISBN: | 9783423301381 |
| Verweise | |
Geschichte der Kindheit (französisch L’Enfant et la vie familiale sous l’Ancien Régime) ist das 1960 erschienene Hauptwerk von Philippe Ariès, deutsch 1975. Es behauptet, dass die moderne Kindheit eine historische Erfindung ist.
Inhalt
Ariès liest Bilder, Kleider, Spiele, Schulen, die Sprache der Lebensalter. Im Mittelalter, so die These, wird das Kind, sobald es den Windeln entwächst, wie ein kleiner Erwachsener gekleidet und gemischt unter die Alten gestellt; eine eigene Gefühlskultur entsteht spät, mit der sinkenden Sterblichkeit, dem Porträt, der schulischen Abriegelung. Unschuld, Scham, die Klasse, das Internat: Kindheit wird Institution.
Das Buch hat drei Teile – Einstellung, Schulleben, Familie – und eine Pointe, die das 20. Jahrhundert getroffen hat: was selbstverständlich scheint, hat ein Datum. Die Kritik hat Überzeichnung genannt, regionale Lücken, die Bilder, die mehr tragen müssen, als sie können. Das bleibt ein Teil der Wirkung.
Die Annales sind hier bei der Anthropologie des Alltags, angreifbar und unentbehrlich. Wer nur Liebe zum Kind für naturgegeben hält, hat Ariès gegen sich, auch wo er zu weit geht.
Einordnung
In Die Annales-Schule in zehn Büchern steht der Band als der weiteste Schritt in den Alltag – und als der angreifbarste. Ohne dieses Buch gäbe es die historische Kindheitsforschung so nicht. Wer nur Mentalität will, hat die Schule übersprungen; wer nur die Schule will, unterschlägt das Gefühl, das Institution wurde.
Essays
Dieses Buch kommt in diesen Essays vor.
Die Annales-Schule in zehn Büchern (Essay)
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
