Guild Socialism Restated
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Guild Socialism Restated |
| Autor(en): | G. D. H. Cole |
| Originaltitel: | Guild Socialism Restated |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1920 |
| Schlagwörter: | Gilde, Selbstverwaltung, Arbeit, Staat |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Politik |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Leonard Parsons
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| Umfang dieser Ausgabe: | 224 Seiten |
| ISBN: | |
| Verweise | |
Guild Socialism Restated ist die 1920 erschienene Neuformulierung des Gildensozialismus durch G. D. H. Cole. Die Arbeit soll sich in Gilden selbst verwalten, der Staat auf das Wenige schrumpfen, das nicht Produktion ist, der Verbraucher in eigenen Verbänden stehen. Das Buch hat der britischen Linken eine Alternative zur Verstaatlichung gegeben, die Labour später nicht wählte – und die darum als Maß des Versäumten blieb.
Inhalt
Cole denkt Politik von der Werkstatt her. Wer nur wählt, bleibt in der Produktion unfrei; wer nur den Kapitalisten enteignet und denselben Betrieb dem Ministerium unterstellt, hat den Herrn gewechselt. Die Gilde ist die demokratische Organisation eines Gewerbes, vom Bergbau bis zur Lehre, mit Räten, die können, weil sie die Sache kennen. Der Staat wird Kommune der Kommunen, nicht Souverän. Gegen den Marxismus, der die Macht im Zentrum will, setzt Cole die Vielheit der Verbände; gegen den Anarchismus setzt er Ordnung, die aus der Funktion kommt, nicht aus der Abschaffung.
Das Buch steht nach dem Krieg, in dem der Staat bewiesen hatte, dass er Produktion lenken kann – und in dem Cole sah, dass Lenken nicht Mitbestimmen ist. Laski wird den Staat behalten und pluralistisch zähmen; Cole will ihn fast überflüssig machen, sobald die Gilden tragen. Oakeshott wird später die rationale Politik als Scheitern lesen; Cole ist der Rationalist einer anderen Vernunft: der der Arbeit, die sich selbst kennt. Hayek würde in jeder Gilde den Weg zur Knechtschaft sehen; Cole sieht in Hayeks Markt die Knechtschaft, die schon da ist.
Die Bewegung der Gildensozialisten zerfiel in den zwanziger Jahren. Das Buch blieb. Wer nur die Niederlage sucht, findet hier die klarste Formulierung einer britischen Alternative zum Sowjetmodell und zum Wohlfahrtsstaat von oben. Wer nur die Utopie sucht, unterschlägt, wie konkret Cole Betriebe, Verbraucher, das lokale Regiment durchdenkt. Die spätere Mitbestimmung in Europa hat Fetzen davon verwirklicht, ohne den Namen. Cole hat danach die Geschichte des sozialistischen Denkens geschrieben; hier steht das Programm, nicht die Historie.
Einordnung
Cole hat der britischen politischen Theorie die radikalste demokratische Betriebsverfassung des Jahrhunderts hinterlassen. Neben Laski, Hayek und Thompson steht dieser Band als der, der Klasse nicht nur entstehen, sondern sich selbst regieren lassen will. Labour wählte den Staat; Cole bleibt der Maßstab, an dem diese Wahl als Verengung lesbar wird. Wer nach 1920 Selbstverwaltung sagt und nicht nur Anhörung meint, spricht dieses Buch. Die Gilden sind gescheitert; die Frage, ob Freiheit in der Werkstatt beginnt, ist es nicht.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.