Märchen
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Märchen |
| Autor(en): | Hans Christian Andersen |
| Originaltitel: | Eventyr |
| Originalsprache: | dänisch |
| Erstveröffentlichung: | 1835 |
| Schlagwörter: | Kunstmärchen, Kind, Dänemark, Verwandlung |
| Sachgebiete: | Kinderbuch |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Insel
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| Umfang dieser Ausgabe: | 400 Seiten |
| ISBN: | 9783458192343 |
| Verweise | |
Märchen ist die Sammlung der Kunstmärchen von Hans Christian Andersen, seit 1835 in Heften erschienen, im Dänischen Eventyr. Die kleine Meerjungfrau, das hässliche Entlein, des Kaisers neue Kleider, die Schneekönigin, das Mädchen mit den Schwefelhölzern: Erfundene Stücke, nicht gesammeltes Volksgut, geschrieben von einem Mann, der das Kindsein als Demütigung kannte. Die deutsche Insel-Ausgabe und unzählige Hausbücher tragen denselben kurzen Titel. Andersen hat vor den Grimms den Ruhm der einzelnen Erfindung, hinter ihnen die Behauptung, das Volk habe gesprochen.
Inhalt
Ein armes Kind, ein Stolz, eine Verwandlung, oft der Tod, oft die Seele, die nach oben will. Die Meerjungfrau gibt die Stimme für Beine und löst sich in Schaum, bevor ihr eine unsterbliche Seele versprochen wird. Das Entlein wird Schwan, aber erst nach der Häme. Der Kaiser geht nackt, weil niemand der erste sein will, der die Wahrheit sagt. Andersen mischt Predigt, Witz, Grausamkeit; die Kinder hören die Bilder, die Erwachsenen die Demütigung des Außenseiters, der Andersen war.
Die Stücke sind kürzer als Romane und geschlossener als die Grimmschen Varianten. Es gibt einen Ton, eine Pointe, oft eine letzte Wendung ins Fromme, die moderne Leser stört und die das 19. Jahrhundert verlangte. Wer nur die weichen Filme sucht, unterschlägt die Schwefelhölzer. Wer nur den traurigen Homosexuellen in den Figuren sucht, unterschlägt den Witz der Kleider.
Die Sammlung ist kein Rahmen wie Schahrasad. Es ist eine Folge, die Andersen jahrzehntelang vermehrte, auf Reisen, in Briefen, als berühmter Sonderling. Das Kunstmärchen wird hier zur Weltform: nicht das Volk erzählt, ein Verfasser, der sich als Kind erinnert und als Erwachsener richtet.
Einordnung
Andersen hat dem 19. Jahrhundert das erfundene Märchen gegeben, das die Grimms als Sammlung nicht sein wollten. Neben den Kinder- und Hausmärchen steht diese Folge als die andere Herkunft derselben Kindheit: Dänemark, die Stadt, der Aufsteiger. Wer nach 1835 über Meerjungfrau, Entlein und die nackte Wahrheit am Hof spricht, spricht hinter Andersen. Die Denkmäler in Kopenhagen haben ihn zum Freund der Kinder gemacht; die Texte sind unfreundlicher, und das hält sie.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
