Nathan der Weise
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Nathan der Weise |
| Autor(en): | Gotthold Ephraim Lessing |
| Originaltitel: | Nathan der Weise |
| Originalsprache: | deutsch |
| Erstveröffentlichung: | 1779 |
| Schlagwörter: | Toleranz, Religionen, Ringparabel, Jerusalem |
| Sachgebiete: | Drama |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Reclam
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| Umfang dieser Ausgabe: | 142 Seiten |
| ISBN: | 9783150000038 |
| Verweise | |
Nathan der Weise ist das dramatische Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing, 1779 erschienen, 1783 in Berlin uraufgeführt. Lessing schrieb es, nachdem ihm die Zensur den Streit mit der Orthodoxie verboten hatte: Er predigte weiter, auf der Bühne.
Inhalt
Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge. Der Jude Nathan kehrt von der Reise heim und erfährt, dass ein Tempelherr seine Pflegetochter Recha aus dem Feuer gerettet hat. Der Tempelherr, den Sultan Saladin begnadigt hat, weil er ihn an den toten Bruder erinnerte, will von Juden nichts wissen – bis Nathan ihn zum Gespräch zwingt.
Saladin, in Geldnot, stellt Nathan die Falle: Welche Religion ist die wahre? Nathan antwortet mit der Ringparabel. Ein Vater lässt zwei Ringe nach dem echten fertigen und gibt jedem Sohn einen; der Richter sagt, es eifre jeder in Sanftmut und Wohltun, dann zeige sich die Kraft des Steins. Am Ende stellt sich heraus, dass Tempelherr, Recha und Saladins Haus eine Familie sind. Die Religionen liegen nicht im Krieg, sie liegen in einem Blut.
Einordnung
Lessing hat die Aufklärung in ein Märchen gefasst, das nicht milde ist: Wahrheit wird nicht bekannt, sie wird bewährt. Der Blankvers hat dem deutschen Drama den Schritt gegeben; die Parabel ist zum Zitat der Toleranz geworden, oft weicher, als das Stück sie meint. Nathan hat die Tochter als Christin gerettet und erzogen, ohne sie zu bekehren – das ist die schärfere Probe als jede Predigt.
Ideen
Dieses Buch hängt an diesen Zetteln.
Religion (wichtig) · Theater (wichtig)
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
