Rückkehr zur Quelle
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Rückkehr zur Quelle |
| Autor(en): | Amílcar Cabral |
| Originaltitel: | Return to the Source |
| Originalsprache: | portugiesisch |
| Erstveröffentlichung: | 1973 |
| Schlagwörter: | Kultur, Befreiung, Guinea, Quelle |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Politik |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Africa Information Service
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| Umfang dieser Ausgabe: | 110 Seiten |
| ISBN: | 9781685900045 |
| Verweise | |
Rückkehr zur Quelle (englisch Return to the Source) versammelt Reden Amílcar Cabrals, 1973 nach seiner Ermordung als Band. Cabral denkt Befreiung als Rückkehr zur Kultur der Bauern, nicht als Kopie des Westens und nicht als Folklore: Die Quelle ist Arbeit, Sprache, die Würde, die der Kolonialherr genommen hat, indem er sie für naturgegeben erklärte. Das Buch hat der afrikanischen Unabhängigkeit das kulturelle Organon gegeben, neben Fanons Gewalt und Nkrumahs Flagge.
Inhalt
Cabral, Agronom, führt den Krieg in Guinea-Bissau und spricht in den Reden vom Boden, den man kennen muss, um ihn zu befreien. Gegen Nkrumahs Staat setzt er die Kultur der Dörfer. Gegen Ngũgĩs Sprache setzt er die Quelle, die mehr als Zunge ist. Gegen Fanon setzt er weniger die Gewalt als die Arbeit, die Gewalt tragen muss, sonst bleibt sie Putsch. 1973 ermorden ihn Nähere; die Unabhängigkeit kommt danach. Wer nur den Märtyrer sucht, hat die Agronomie nicht gelesen. Wer nur die Quelle als Ursprung sucht, unterschlägt, dass Cabral Rückkehr als Zukunft meint, nicht als Museum.
Die Grenzen liegen in der Sammlung, die aus Reden ein Buch macht, und in einer Kultur, die Ethnien überwölben muss, ohne sie zu streichen. Cabral wusste das. Die Wirkung ist die eines Bandes, den Bewegungen als Testament nahmen. James hatte die Jakobiner geschrieben; Cabral schreibt die Bauern Guineas. Memmi das Paar; Cabral die Quelle, aus der das Paar nicht das letzte Wort sein soll.
Die Ermordung gehört zur Wirkung, ohne den Text zur Reliquie zu machen. Die Reden bleiben Argumente.
Einordnung
Cabral hat der afrikanischen Unabhängigkeit die Rückkehr zur Quelle hinterlassen. Neben Fanon, Nkrumah, Ngũgĩ und Rodney steht dieser Band als die Behauptung, dass Befreiung Kultur der Arbeit ist, nicht nur Flagge und nicht nur Zunge. Die Wirkung reicht in jede Debatte über nationale Kultur. Wer nach 1973 Quelle sagt und Dorf meint, spricht Cabral. Die Unabhängigkeit kam; die Quelle blieb die Aufgabe.
Essays
Dieses Buch kommt in diesen Essays vor.
Afrikanische Unabhängigkeit in zehn Büchern (Essay)
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
