Sahih al-Buchari
| Das Werk | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Sahih al-Buchari |
| Autor(en): | Muhammad al-Buchari |
| Originaltitel: | صحيح البخاري |
| Originalsprache: | arabisch |
| Erstveröffentlichung: | um 846 |
| Schlagwörter: | Hadith, Überlieferung, Prophet, Recht |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Theologie |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | |
| Umfang dieser Ausgabe: | 4000 Seiten |
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| Verweise | |
Der Sahih al-Buchari ist die im 9. Jahrhundert zusammengestellte Hadith-Sammlung Muhammad al-Bucharis, in der sunnitischen Gemeinde die zuverlässigste nach dem Koran. Buchari prüft Überlieferungsketten und Texte und lässt gelten, was seine Kriterien besteht. Das Buch ist der Beweis, dass die Schließung des Korans den Kommentar nicht getötet hat: wo die Rezitation schweigt, spricht die Überlieferung des Propheten – als zweites Corpus.
Inhalt
Hadith ist Bericht: der Prophet sagte, tat, ließ zu. Jeder Bericht trägt eine Kette von Gewährsleuten. Buchari scheidet streng; Tausende von Stücken bleiben draußen. Die aufgenommenen ordnet er nach Themen des Rechts und der Frömmigkeit: Glaube, Gebet, Fasten, Kauf, Ehe, Strafe. Der Koran bleibt Wort Gottes; der Sahih wird Maß des Lebens, wo das Wort Gottes knapp ist oder der Anlass fehlt.
Gegen die Schließung unter Uthman, die Varianten tilgte, setzt diese Sammlung die Menge, die wieder geordnet wird. Es ist dieselbe Arbeit, andere Stufe. Unsicher bleibt jede moderne Historizität: vieles mag später entstanden sein, als Frömmigkeit und Recht es brauchten. Die Gemeinde liest Zuverlässigkeit; die historisch-kritische Forschung liest Kanonisierung des 9. Jahrhunderts. Beide beschreiben denselben Vorgang: aus Stimmen wird ein Buch, das gilt.
Wer eine Biographie Muhammeds sucht, findet sie eher in der Sira. Wer ein Gesetzbuch sucht, findet Rohstoff, nicht Kodex. Der Sahih ist die autoritative Menge. Genau deshalb bindet er wie ein Katechismus, ohne den Koran zu ersetzen.
Einordnung
Neben dem Koran und Nöldekes Geschichte des Textes ist Buchari die zweite Schließung. Der Talmud ist der jüdische Vergleich: Kommentar, der selbst heilig wird. Wer nach dem 9. Jahrhundert über islamisches Recht spricht, spricht hinter dieser Sammlung, oft ohne sie aufzuschlagen. Die Bookpedia braucht den Titel, weil »eine Rezension, dann die Überlieferung« sonst eine Formel ohne Corpus wäre.
Essays
Dieses Buch kommt in diesen Essays vor.
Der Koran und die Schließung (Lesepfad)
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.