Warum der Liberalismus gescheitert ist
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Warum der Liberalismus gescheitert ist |
| Autor(en): | Patrick Deneen |
| Originaltitel: | Why Liberalism Failed |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 2018 |
| Schlagwörter: | Liberalismus, Freiheit, Gemeinschaft, Ordnung |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Politik |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Müry Salzmann
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| Umfang dieser Ausgabe: | 250 Seiten |
| ISBN: | 9783990141878 |
| Verweise | |
Warum der Liberalismus gescheitert ist erschien 2018, deutsch 2019 bei Müry Salzmann. Patrick Deneen behauptet, der Liberalismus scheitere nicht, weil er zu wenig verwirklicht sei, sondern weil er siegte: Er löse Menschen aus Bindungen, erzeuge Ungleichheit und Ohnmacht und rufe nach noch mehr Liberalismus als Heilmittel. Das Buch ist konservative Politiktheorie aus Notre Dame, kein Parteiprogramm.
Inhalt
Deneen unterscheidet den Liberalismus der Rechte von dem der Märkte und behauptet, beide träfen sich in einem Menschenbild: das ungebundene Ich. Familie, Ort, Religion, Handwerk erscheinen als Opfer einer Freiheit, die als Befreiung begann und als Isolierung endet. Der Staat wachse, um die Trümmer der Gemeinschaft zu verwalten; der Markt fresse, was der Staat nicht hält. Die These ist paradox und wirksam: Erfolg als Ursache des Verfalls. Der Ton ist gelehrt, polemisch gegen Fortschritt als Religion, mit Tocqueville im Hintergrund.
Unsicher bleibt, was nach dem Liberalismus kommen soll. Deneen deutet lokale Praxis, Tugend, Begrenzung an, ohne Diktatur zu fordern – und ohne die Frage zu lösen, wessen Tugend gilt. Kritik nannte Nostalgie, Unterschätzung von Emanzipation, Anschlussfähigkeit an eine Rechte, die Gemeinschaft ethnisch meint. Deneen weist den Vorwurf oft zurück und bleibt Theoretiker der Bindung. Die Stärke ist die Diagnose der Ohnmacht in der Freiheit. Die Schwäche ist die Idylle des Ortes, die Ausschluss nicht denkt.
Wer nur Trump sucht, findet Tocqueville. Wer nur Tocqueville sucht, findet 2018. Das Buch hat Liberale getroffen, weil es sie beim Wort ihrer Siege nimmt. Es hat Konservative gefreut, oft grober, als der Text erlaubt.
Einordnung
Neben Mounks Kritik der Identitätspolitik und Müllers Populismusbegriff steht Deneen als der, der nicht die Abweichung vom Liberalismus anklagt, sondern den Liberalismus selbst. Wer nach 2018 über das Scheitern der Mitte spricht, ohne nur die Rechte zu meinen, trifft diese These. Politik heißt hier: Freiheit als Problem, nicht nur als Lösung – mit dem Risiko, dass Bindung zur Waffe gegen die wird, die Bindung nicht teilen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
