Was ist Populismus
| Das Werk | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Was ist Populismus |
| Autor(en): | Jan-Werner Müller
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| Originalsprache: | deutsch |
| Erstveröffentlichung: | 2016 |
| Schlagwörter: | Volk, Elite, Demokratie, Ausschluss |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Politik |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Suhrkamp |
| Serie: | edition suhrkamp |
| Umfang dieser Ausgabe: | 160 Seiten |
| ISBN: | 9783518126075 |
| Verweise | |
Was ist Populismus? Ein Essay erschien 2016 bei Suhrkamp. Jan-Werner Müller bestimmt Populismus nicht als Volksnähe oder als Protest, sondern als moralische Behauptung, eine Gruppe sei das wahre Volk und Gegner gehörten nicht dazu. Das Buch ist Begriffsklärung gegen den inflationären Gebrauch.
Inhalt
Müller grenzt ab. Wer Steuern senken will, ist nicht schon Populist; wer Mehrheit sagt, nicht schon Demokratiefeind. Populistisch sei die Ausschließung: Eliten und Minderheiten als illegitim, Institutionen als Verrat, Kompromiss als Schwäche. Der Populist, an der Macht, baue den Staat um, weil nur er das Volk sei. Der Ton ist klar, mit Fällen aus Europa und Amerika, ohne Panik der Feuilletons.
Unsicher bleibt die Grenze zu demokratischem Streit, der auch »das Volk« sagt. Kritik nannte Enge, Unterschätzung von Klasse, zu viel Moral gegen zu wenig Ökonomie. Müller hält an der Definition fest, weil ohne sie jeder Unzufriedene zum Faschisten und jeder Demokrat zum Elitenverächter wird. Die Stärke ist die Brauchbarkeit des Begriffs. Die Schwäche ist die Gefahr, Protest zu pathologisieren, der Interessen hat.
Wer nur Trump und AfD sucht, findet eine Lehre. Wer nur Lehre sucht, findet 2016, das Jahr, in dem das Wort alle Zeitungen füllte. Deneen und Mounk teilen die Krise der Mitte, nicht die Definition.
Einordnung
Müller hat der deutschen und internationalen Debatte eine handhabbare Bestimmung gegeben, die oft zitiert und oft verwässert wird. Wer nach 2016 Populismus sagt, ohne nur Schimpf zu meinen, spricht hinter diesem Essay – oder gegen ihn, was der Text einlädt. Politik heißt hier: das Volk nicht denen überlassen, die es als Besitz führen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
