Homo faber: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Ingenieur '''Walter Faber''' versteht sich als nüchterner Techniker, der die Welt allein mit Rechnung, Logik und Wahrscheinlichkeit erklärt; Begriffe wie Schicksal oder Fügung lehnt er ab. Auf einer Reihe von Reisen häufen sich jedoch unwahrscheinliche Zufälle: Eine Notlandung in der Wüste führt ihn mit dem Bruder eines Jugendfreundes zusammen, dessen Selbstmord ihn einholt.
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Der Ingenieur '''Walter Faber''' versteht sich als nüchterner Techniker, der die Welt allein mit Rechnung, Logik und Wahrscheinlichkeit erklärt; Begriffe wie Schicksal oder Fügung lehnt er ab. Auf einer Reihe von Reisen häufen sich jedoch unwahrscheinliche Zufälle: Eine Notlandung in der Wüste führt ihn mit dem Bruder eines Jugendfreundes zusammen; der Selbstmord dieses Freundes holt ihn ein.
  
 
Auf einer Schiffsreise nach Europa lernt Faber die junge '''Sabeth''' kennen und beginnt eine Liebesbeziehung mit ihr, ohne zu ahnen, dass sie seine Tochter aus einer früheren Verbindung mit Hanna ist. Auf einer gemeinsamen Reise durch Italien und Griechenland verunglückt Sabeth tödlich. Erst allmählich erkennt Faber die Zusammenhänge. Sein technisch-rationales Weltbild zerbricht an einer Verkettung, die sich seinem Kalkül entzieht; der als Bericht angelegte Text endet vor einer Operation, deren Ausgang offenbleibt.
 
Auf einer Schiffsreise nach Europa lernt Faber die junge '''Sabeth''' kennen und beginnt eine Liebesbeziehung mit ihr, ohne zu ahnen, dass sie seine Tochter aus einer früheren Verbindung mit Hanna ist. Auf einer gemeinsamen Reise durch Italien und Griechenland verunglückt Sabeth tödlich. Erst allmählich erkennt Faber die Zusammenhänge. Sein technisch-rationales Weltbild zerbricht an einer Verkettung, die sich seinem Kalkül entzieht; der als Bericht angelegte Text endet vor einer Operation, deren Ausgang offenbleibt.
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Aktuelle Version vom 13. August 2026, 13:31 Uhr

Daten zum Buch
Deutscher Titel: Homo faber
Autor(en): Max Frisch
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Suhrkamp
Serie:
Erscheinungsjahr: 1957
Seitenanzahl: 301 Seiten
Originaltitel: Homo faber. Ein Bericht
Originalsprache: deutsch
ISBN-10: 3518188038
ISBN-13/

EAN-Code:

9783518188033
Schlagwörter: Technik und Schicksal, Rationalismus, Inzest, Reise
Sachgebiete: Roman
Rezensionen

Homo faber. Ein Bericht ist ein 1957 erschienener Roman von Max Frisch. Er gehört zu den meistgelesenen Werken der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur und ist verbreiteter Gegenstand des Deutschunterrichts.

Inhalt

Der Ingenieur Walter Faber versteht sich als nüchterner Techniker, der die Welt allein mit Rechnung, Logik und Wahrscheinlichkeit erklärt; Begriffe wie Schicksal oder Fügung lehnt er ab. Auf einer Reihe von Reisen häufen sich jedoch unwahrscheinliche Zufälle: Eine Notlandung in der Wüste führt ihn mit dem Bruder eines Jugendfreundes zusammen; der Selbstmord dieses Freundes holt ihn ein.

Auf einer Schiffsreise nach Europa lernt Faber die junge Sabeth kennen und beginnt eine Liebesbeziehung mit ihr, ohne zu ahnen, dass sie seine Tochter aus einer früheren Verbindung mit Hanna ist. Auf einer gemeinsamen Reise durch Italien und Griechenland verunglückt Sabeth tödlich. Erst allmählich erkennt Faber die Zusammenhänge. Sein technisch-rationales Weltbild zerbricht an einer Verkettung, die sich seinem Kalkül entzieht; der als Bericht angelegte Text endet vor einer Operation, deren Ausgang offenbleibt.

Frisch erzählt in präzisen, trockenen Sätzen und lässt Faber selbst die Ereignisse dokumentieren – mit Karten, Fahrplänen und technischen Details, die zunehmend ins Unheimliche kippen. Hanna und ihre Vergangenheit in Zürich rücken als zweite Schicksalslinie in den Vordergrund. Der Roman fragt, ob Zufall und Schuld sich trennen lassen, wenn ein Mensch glaubt, nur noch Maschinen und Wahrscheinlichkeiten zu vertrauen.

Einordnung

Der Roman stellt das moderne, technikgläubige Selbstverständnis des „Homo faber" (des schaffenden, machenden Menschen) infrage und konfrontiert es mit Mythos, Zufall und den Grenzen der Kontrolle. 1991 verfilmte Volker Schlöndorff den Stoff unter dem Titel Voyager.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 5, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

Später durchgesehen: Ein zweites KI-Sprachmodell hat den Text geprüft und einzelne Formulierungen berichtigt (Grok 4.6, xAI). Bestand, Auswahl und Ausgabendaten blieben dabei unverändert; welche Sätze geändert wurden, zeigt die Versionsgeschichte.