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Version vom 9. August 2026, 18:22 Uhr
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Lolita |
| Autor(en): | Vladimir Nabokov |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1955 |
| Seitenanzahl: | 287 Seiten |
| Originaltitel: | Lolita |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 0425027858 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9780425027851 |
| Schlagwörter: | Obsession, Road Novel, unreliable narrator, USA |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Lolita ist ein 1955 erschienener Roman von Vladimir Nabokov, zunächst auf Englisch veröffentlicht. Das Buch zählt zu den umstrittensten und zugleich einflussreichsten Romanen des 20. Jahrhunderts.
Inhalt
Der Ich-Erzähler Humbert Humbert, ein europäischer Intellektueller, schildert in einem langen Geständnis seine obsessive Liebe zu Dolores Haze, genannt Lolita, einem zwölfjährigen Mädchen. Nach dem Tod ihrer Mutter nimmt er das Kind mit auf eine jahrelange Reise durch die USA, während er sie sexuell missbraucht und zugleich in eleganter, ironischer Prosa von seiner „Nymphette" schwärmt.
Humbert verfolgt und kontrolliert Lolita, bis sie ihm mit dem Regisseur Quilty entkommt. Jahre später findet er sie wieder – verheiratet, schwanger, gebrochen. Der Roman endet mit Humberts Bekenntnis und dem Geständnis, er habe Quilty getötet.
Die Reise durch die USA – Motels, Highways, Sommercamps – wird zum Setting einer obsessiven Jagd, die Humbert in seinem Manuskript literarisch verklärt. Nebenfiguren wie Charlotte Haze, Lolitas Lehrerin und Quilty spiegeln unterschiedliche Formen von Voyeurismus und Komplizenschaft. Nabokov legt dem Leser keine einfachen moralischen Urteile nahe; die Sprache des Erzählers bleibt brillant, manipulativ und bis zuletzt ambivalent.
Einordnung
Nabokovs sprachvirtuoser, unzuverlässiger Erzähler zwingt den Leser, zwischen ästhetischer Faszination und moralischer Abscheu zu unterscheiden. Lolita wurde vielfach diskutiert, zensiert und verfilmt; es prägte Debatten über Erzähltechnik, Tabu und die Verantwortung der Literatur.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 5, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.