Catch-22

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Catch-22
Autor(en): Joseph Heller
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Goldmann
Serie:
Erscheinungsjahr: 1961
Seitenanzahl: 442 Seiten
Originaltitel: Catch-22
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 3436013552
ISBN-13/

EAN-Code:

9783436013554
Schlagwörter: Zweiter Weltkrieg, Satire, Bürokratie, Absurdität
Sachgebiete: Roman
Rezensionen

Catch-22 ist der erste Roman von Joseph Heller, 1961 in den USA erschienen. Das Buch satirisiert militärische Logik und Bürokratie und machte den Begriff „Catch-22“ weltweit zum Synonym für eine ausweglose Regel-Schleife.

Inhalt

An einer amerikanischen Bomberstaffel auf der fiktiven Insel Pianosa im Mittelmeer versucht der Bombenschütze Yossarian, nicht mehr gefährliche Einsätze zu fliegen. Wer verrückt sei, könne vom Fliegen befreit werden – doch wer sich befreien lassen wolle, beweise damit, dass er vernünftig sei, und müsse weiterfliegen.

Heller erzählt in sprunghaften Rückblenden von Yossarians Kameraden: dem profitgierigen Milo Minderbinder, dem stets mehr fordernden Oberst Cathcart, dem tragischen Snowden. Jede Episode entlarvt eine andere Facette des Kriegsapparats – Heldentum, Handel, Religion und Tod werden gleichermaßen ins Groteske gezogen.

Yossarians Widerstand bleibt deshalb widersprüchlich: Er will leben, ohne die Regeln des Systems anerkennen zu können, und gerät so in immer absurder werdende Schleifen aus Anträgen, Befehlen und Strafen. Neben der Satire auf Militärbürokratie zeichnet Heller den allmählichen Verlust von Mitgefühl und Vertrauen – bis der Tod eines Kameraden für Yossarian zum unübergehbaren Wendepunkt wird.

Einordnung

Catch-22 zählt zu den einflussreichsten US-Romanen des 20. Jahrhunderts und prägte die antiheroische Kriegsliteratur nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Roman verbindet slapstickhafte Komik mit bitterer Ermüdung gegenüber ideologischem Pathos.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 5, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

Später durchgesehen: Ein zweites KI-Sprachmodell hat den Text geprüft und einzelne Formulierungen berichtigt (Grok 4.6, xAI). Bestand, Auswahl und Ausgabendaten blieben dabei unverändert; welche Sätze geändert wurden, zeigt die Versionsgeschichte.