Katz und Maus

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Katz und Maus
Autor(en): Günter Grass
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Luchterhand
Serie: Danziger Trilogie
Erscheinungsjahr: 1961
Seitenanzahl: 111 Seiten
Originaltitel: Katz und Maus
Originalsprache: deutsch
ISBN-10: 3472611480
ISBN-13/

EAN-Code:

9783472611486
Schlagwörter: Danziger Trilogie, Nachkriegsliteratur, Schuld, Nationalsozialismus
Sachgebiete: Novelle
Rezensionen

Katz und Maus ist eine 1961 erschienene Novelle von Günter Grass. Sie bildet den zweiten Teil der Danziger Trilogie zwischen Die Blechtrommel und Hundejahre.

Inhalt

Der Ich-Erzähler Pilenz berichtet über seinen Jugendfreund Mahlke (Joachim Mahlke), der als hochgewachsener Junge mit einem auffällig großen Adamsapfel in Danzig zur Zeit des Nationalsozialismus aufwächst. Mahlke will als begnadeter Taucher und später als Kriegsheld glänzen; seine körperliche Besonderheit und sein Ehrgeiz machen ihn zugleich zum Außenseiter.

Pilenz erzählt rückblickend von Freundschaft, Neid und kleinen Verraten in einer Gesellschaft, die junge Menschen in den Krieg treibt. Der Titel verweist auf eine Szene, in der eine Katze nach Mahlkes Adamsapfel schnappt – und auf das Spiel aus Verfolgung und Schuld, das der Erzähler nicht loswird.

Grass erzählt in kurzen, scharf konturierten Episoden von Mahlkes Tauchgängen zum halb gesunkenen Minensuchboot, seiner Jagd auf das Ritterkreuz und dem Druck, die Auffälligkeit des Adamsapfels zu übertrumpfen. Pilenz schwankt zwischen Bewunderung, Schadenfreude und Schuld; seine Ich-Perspektive macht den Text zugleich Geständnis und Anklage. Das Danziger Milieu – Haff, Hitlerjugend, Kriegsvorbereitung – verdichtet die private Tragödie zur Parabel einer Generation, die im Spiel Erniedrigung übt.

Einordnung

Die schmale Novelle verdichtet Grass' Themen aus Die Blechtrommel: Schuld, Erinnerung und die Verstrickung des Einzelnen in die NS-Zeit. Die Erzählung ist enger und psychologischer als der große Nachbarband und wird häufig im Zusammenhang mit der Trilogie gelesen.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 5, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

Später durchgesehen: Ein zweites KI-Sprachmodell hat den Text geprüft und einzelne Formulierungen berichtigt (Grok 4.6, xAI). Bestand, Auswahl und Ausgabendaten blieben dabei unverändert; welche Sätze geändert wurden, zeigt die Versionsgeschichte.