Homo faber

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Homo faber
Autor(en): Max Frisch
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Suhrkamp
Serie:
Erscheinungsjahr: 1957
Seitenanzahl: 301 Seiten
Originaltitel: Homo faber. Ein Bericht
Originalsprache: deutsch
ISBN-10: 3518188038
ISBN-13/

EAN-Code:

9783518188033
Schlagwörter: Technik und Schicksal, Rationalismus, Inzest, Reise
Sachgebiete: Roman
Rezensionen

Homo faber. Ein Bericht ist ein 1957 erschienener Roman von Max Frisch. Er gehört zu den meistgelesenen Werken der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur und ist verbreiteter Gegenstand des Deutschunterrichts.

Inhalt

Der Ingenieur Walter Faber versteht sich als nüchterner Techniker, der die Welt allein mit Rechnung, Logik und Wahrscheinlichkeit erklärt; Begriffe wie Schicksal oder Fügung lehnt er ab. Auf einer Reihe von Reisen häufen sich jedoch unwahrscheinliche Zufälle: Eine Notlandung in der Wüste führt ihn mit dem Bruder eines Jugendfreundes zusammen, dessen Selbstmord ihn einholt.

Auf einer Schiffsreise nach Europa lernt Faber die junge Sabeth kennen und beginnt eine Liebesbeziehung mit ihr, ohne zu ahnen, dass sie seine Tochter aus einer früheren Verbindung mit Hanna ist. Auf einer gemeinsamen Reise durch Italien und Griechenland verunglückt Sabeth tödlich. Erst allmählich erkennt Faber die Zusammenhänge. Sein technisch-rationales Weltbild zerbricht an einer Verkettung, die sich seinem Kalkül entzieht; der als Bericht angelegte Text endet vor einer Operation, deren Ausgang offenbleibt.

Einordnung

Der Roman stellt das moderne, technikgläubige Selbstverständnis des „Homo faber" (des schaffenden, machenden Menschen) infrage und konfrontiert es mit Mythos, Zufall und den Grenzen der Kontrolle. 1991 verfilmte Volker Schlöndorff den Stoff unter dem Titel Voyager.