Autor:Aischylos

525 v. Chr. 456 v. Chr.
Tragödiendichter · Literatur · Politik · 6. Jahrhundert v. Chr./5. Jahrhundert v. Chr.
LiteraturPolitik


Aischylos, in Eleusis geboren, hat der attischen Tragödie die Form gegeben, in der die Blutrache vor ein Gericht der Stadt tritt. Die Orestie ist die einzige vollständig erhaltene Trilogie: drei Stücke eines Festtags, die aus dem Haus der Atriden den Areopag machen.

Leben

Sohn eines Eupatriden, Mitkämpfer bei Marathon und Salamis, dreizehnmal Sieger an den Dionysien. Der Umweg ist der Krieg: Wer die Perser geschlagen hat, kann sie auf der Bühne weinen lassen, ohne sie zu schonen, und den Athenern zeigen, dass der Sieg eine Ordnung braucht, nicht nur eine Tat. Spät ging er nach Sizilien; er starb in Gela. Sieben Stücke sind ganz erhalten, von etwa neunzig.

Wirkung

Aischylos hat den zweiten Schauspieler festgemacht und die Trilogie zur Denkform: Schuld geht nicht in einem Abend auf. Die Orestie setzt an die Stelle der Familienrache das Gericht der Bürger; die Erinyen werden Eumeniden, ohne dass der Muttermord ungeschehen wäre. Damit ist die Polis nicht milde, aber öffentlich.

Die Deutschen haben ihn im 19. Jahrhundert als monumentalen Choristen gelesen, oft schwerer, als die Verse sind. Wer nur den Gründer der Tragödie sucht, unterschlägt die Komik der Wächter und die Genauigkeit, mit der Klytaimestra redet. Neben Sophokles und Euripides bleibt er der Älteste, nicht der Einfachste.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Perser, Sieben gegen Theben, Der gefesselte Prometheus.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.