Autor:Bruno Latour

Bruno Latour (1947–2022), in Beaune geboren, hat die Moderne als Verfassung gelesen, die Natur und Gesellschaft trennt und gerade dadurch Hybride vermehrt. Wir sind nie modern gewesen ist der Satz, mit dem die Wissenschaftsforschung öffentlich wurde.

Leben

Burgund, Philosophie, Anthropologie, das Labor als Feld: Abidjan, dann Caltech, die Akteure, die keine Menschen sind. Der Umweg über die Mikrobe und den Papierbogen erklärt das Werk: Wahrheit entsteht in Ketten, nicht im Geist. Paris, die École des Mines, Sciences Po, das Parlament der Dinge. Er starb 2022. Die Prosa blieb erzählend, auch wo sie Theorie war.

Wirkung

Latour hat Denunziation und Entzauberung als moderne Zwillinge beschrieben: Je reiner die Trennung, desto mehr Quasiobjekte dazwischen. Die Akteur-Netzwerk-Theorie machte Labor, Staat und Technik zu einem Gewebe. Die Klimadebatte hat ihn später beim Wort genommen: Die Erde ist kein Hintergrund.

Die Kritik nannte das Relativismus, die Soziologie eine Weigerung, Macht zu nennen. Wer Latour nur als Freund der Dinge liest, unterschlägt die Verfassung, die er seziert. Wer ihn nur als Klimapolitiker der späten Jahre führt, unterschlägt 1991. Neben Donna Haraway steht er als der, der die Natur nicht rettet, indem er sie draußen lässt.

Werke

In Auswahl außerdem: Das Parlament der Dinge, Existenzweisen, Kampf um Gaia.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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