Autor:Carl von Clausewitz

1780 1831
Offizier · Politik · Geschichte · 18./19. Jahrhundert
PolitikGeschichte


Carl von Clausewitz, in Burg bei Magdeburg geboren, hat den Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln beschrieben, nicht als Handwerk der Schlacht allein. Vom Kriege blieb Fragment und wurde trotzdem das Buch, nach dem Generalstäbe und Revolutionäre den Ernstfall dachten.

Leben

Soldat mit zwölf, preußische Niederlagen, russischer Dienst 1812, dann wieder Preußen, die Kriegsakademie in Berlin, zuletzt das Oberkommando am Rhein. Der Umweg ist Jena: Wer 1806 die alte Armee zerbrechen sah, schrieb danach gegen die Rezeptkunst der Feldherrnbücher. Er starb in Breslau an der Cholera, das Werk unfertig, die Witwe Marie als Herausgeberin. Die Theorie kam aus der Niederlage, nicht aus dem Triumph.

Wirkung

Clausewitz hat den absoluten Krieg als Idee von dem wirklichen Krieg getrennt, den Politik, Reibung und Zufall begrenzen. Das Primat der Politik ist keine Beschwichtigung: Es heißt, dass der Krieg Zwecke hat, die außerhalb seiner selbst liegen, und dass der Feldherr sie nicht ersetzen darf. Die preußische und die sowjetische Schule haben ihn gelesen, Mao, die französischen Offiziere in Algerien, die amerikanischen nach Vietnam. Jede las die Stelle, die sie brauchte.

Missbraucht wurde das Buch als Bibel der Totalität: Wer nur die Steigerung auf das Äußerste nimmt, unterschlägt die Politik, die den Krieg begrenzen soll. Wer nur die Begrenzung nimmt, unterschlägt, dass Clausewitz die Gewalt nicht moralisch zähmt, sondern analysiert. Neben Sunzis Die Kunst des Krieges steht er als der Moderne: nicht List und Haltung, sondern Staat, Zweck und die Reibung, an der Pläne scheitern.

Werke

In Auswahl außerdem: die Feldzugsstudien zu 1806 und 1812, die kleine Schrift über Scharnhorst.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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