Donald Davidson, in Springfield in Massachusetts geboren, hat Handlungen als Ereignisse unter Ursachen gestellt und den Geist so an die Welt gebunden, dass Gründe Ursachen sein können, ohne dass eine strenge Psychologie die Physik spiegelt. Handlung und Ereignis sammelt die Aufsätze, an denen die analytische Philosophie das Handeln neu gelernt hat.
Leben
Harvard, die Kriegsjahre, Queens College, Stanford, Princeton, Chicago, Rockefeller, zuletzt Berkeley: Der Umweg ist nicht ein Bruch, sondern die Weigerung, Sprachphilosophie, Handlungstheorie und Geist voneinander zu trennen. Wer Gründe von Ursachen absondert, so Davidson, versteht weder das Tun noch den Satz. Er starb in Berkeley. Die Prosa ist trocken, die Beispiele alltäglich, die These scharf.
Wirkung
Davidson hat den anomalen Monismus gesetzt: Geistige Ereignisse sind physische, ohne dass geistige Arten auf physische Gesetze abbildbar wären. Handlungen erklärt, wer den Täter unter dem Licht seiner Gründe versteht; dasselbe Geschehen ist zugleich kausal. Willard Van Orman Quine war der Lehrer der Unbestimmtheit; Davidson machte daraus eine Theorie der Interpretation, in der Wahrheit und Meinung zusammenhängen.
Die Kritik nannte den Monismus einen Kompromiss, der niemanden rettet, und die Wohltätigkeit der Auslegung eine Schönfärberei. John McDowell hat ihn später als den gelesen, bei dem die Erfahrung den Kontakt zur Welt verliert. Wer Davidson nur als Sprachphilosophen führt, unterschlägt die Handlung. Wer nur den Monismus nimmt, unterschlägt, dass ohne den Aufsatz über Gründe und Ursachen die Debatte um Freiheit und Erklärung anders stünde.
Werke
- Handlung und Ereignis (1980)
In Auswahl außerdem: Wahrheit und Interpretation, Subjektiv, intersubjektiv, objektiv.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.