Autor:Harold Garfinkel

1917 2011
Soziologe · Gesellschaft · 20./21. Jahrhundert
Gesellschaft


Harold Garfinkel, in Newark geboren, hat das Selbstverständliche als Leistung beschrieben. Die Studien zur Ethnomethodologie fragen nicht, wie Ordnung die Menschen hält, sondern mit welchen Verfahren die Menschen Ordnung als gegeben herstellen.

Leben

Schüler Parsons’, Leser Schütz’, Harvard, UCLA, die lange Lehre am Rand der großen Theorie. Der Umweg ist das Krisenexperiment: Wer Höflichkeit wörtlich nimmt, sieht, dass Ordnung Arbeit ist. Er starb 2011. Die Schule blieb klein und sickerte in Konversationsanalyse und Wissenschaftsforschung.

Wirkung

Garfinkel hat die amerikanische Soziologie gezwungen, den Alltag nicht als Rest zu behandeln. Gegen Parsons’ System steht der Blickwechsel, nicht die bloße Absage. Die Kritik nannte das eine Verweigerung der Herrschaftsfrage.

Wer nur den Sonderling der sechziger Jahre sucht, unterschlägt die Wirkung. Wer nur Theorie sucht, unterschlägt die Geschworenen und die Krankenakte.

Werke

In Auswahl außerdem: die späteren Studien zur Arbeit, Ethnomethodology’s Program.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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