Autor:Horaz

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Dichter · Literatur · Philosophie · 1. Jahrhundert
LiteraturPhilosophie


Horaz, in Venusia geboren, hat der Dichtkunst den Brief gegeben, der Maß, Nachahmung und den passenden Stoff zur Lehre macht. Die Ars poetica ist das Gedicht, nach dem Europa Jahrhunderte lang wusste, was ein Gedicht darf.

Leben

Freigelassener Vater, Athen, Philippi auf der falschen Seite, Maecenas, das sabinische Gut, der Tod 8 v. Chr. in Rom. Der Umweg ist die Schonung: Wer dem Sieger Augustus nicht zum Opfer fällt, schreibt später über das rechte Maß.

Wirkung

Horaz hat ut pictura poesis, die Einheit, den Anfang in medias res, die Läuterung durch Feile zur Schulpoetik gemacht. Gotthold Ephraim Lessings Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie zerreißt das ut pictura; Martin Opitz und Johann Christoph Gottsched bauen darauf.

Gelesen wird er als Schulmeister der Klassik. Wer nur die Regeln sucht, unterschlägt den Brief, der ein Gedicht ist. Wer nur den Freund des Maecenas meint, unterschlägt die Lehre, die Höfe und Schulen band.

Werke

In Auswahl außerdem: die Oden, die Satiren.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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