Johann Georg Hamann, in Königsberg geboren, hat der Aufklärung den Magus entgegengesetzt, der Vernunft ohne Sprache und Offenbarung für leer hält. Die Sokratischen Denkwürdigkeiten von 1759 sind das kleine Buch, mit dem der Freund Kants den Sokrates gegen die Schulvernunft rettet.
Leben
Königsberg, London, die Krise, der Zollverwalter, die Freundschaft mit Herder und Kant, 1788 der Tod in Münster. Der Umweg ist London: Wer dort zerbricht, schreibt später in Rätseln, die die Aufklärung nicht auflösen soll.
Wirkung
Hamann hat Sprache, Sinnlichkeit, Offenbarung gegen die reine Vernunft gesetzt, bevor Kant sie kritisiert hatte. Kierkegaard hat ihn gelesen; die Romantik hat den Magus zum Ahnen gemacht, oft ohne die Frommheit.
Gelesen wird er als Dunkler. Wer nur das Dunkel sucht, unterschlägt die Schärfe gegen den Schulmeister. Wer nur den Gegner Kants meint, unterschlägt Sokrates.
Werke
- Sokratische Denkwürdigkeiten (1759)
In Auswahl außerdem: die Aesthetica in nuce, die Kreuzzüge des Philologen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
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