Lev Manovich (geb. 1960), in Moskau geboren, hat die neuen Medien als Sprache beschrieben, nicht als Wunder. The Language of New Media zeigt, was das Digitale von Film und Druck erbt – und was es umstellt.
Leben
Informatik, Filmwissenschaft, Kalifornien. Der Umweg war die Sowjetunion und die Montage: Manovich las Software als Kulturtechnik. Er lehrt in den Vereinigten Staaten. Die Digitalitätsforschung hat in diesem Buch von 2001 ihre Gründung.
Wirkung
Manovich nennt Datenbank und Algorithmus die Formen, die die Erzählung ablösen oder überlagern. Das Interface ist keine Oberfläche. Es ist die Politik des Zugangs. Gegen die Rhetorik des völlig Neuen setzt er die Geschichte der Medien. Die Germanistik las Kittler; die angloamerikanische Forschung las Manovich.
Die Kritik nannte das zu formal. Es bleibt das Standardbuch. Wer nach 2001 über digitale Kultur spricht, ohne Datenbank, spricht hinter diesem Band.
Werke
- The Language of New Media (2001)
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.