Lothar-Günther Buchheim (1918–2007), in Weimar geboren, hat der U-Bootwaffe den Roman geschrieben, in dem Enge, Lärm und Angst die Propaganda ersetzen. Das Boot verarbeitet Fahrten als Kriegsberichterstatter, vor allem auf U 96; Die Festung setzt 1944 nach, vom Hafen bis zum Bunker.
Leben
Maler, dann Berichter der Marine, Notizen in Stahl und Salz. Der Umweg war diese eine Verwendung: Ohne die Feindfahrt wäre aus dem Zeichner kein Erzähler der Röhre geworden. 1973 der Roman, den er Roman nannte und kein Werk der Erfindung; Namen verfremdet, die Furcht nach den Heften. Später Sammler, Museum der Phantasie in Bernried, Streit mit Veteranen. Er starb in Starnberg.
Wirkung
Buchheim schreibt gegen das Bild, der Krieg zur See sei sauberer gewesen als der an Land. Rohe Sprache, Panik, Dönitz als Einpeitscher: Das erregte den Verband Deutscher Ubootfahrer und Rezensenten zugleich. Peter Dubrow nannte es den bis dahin besten deutschen Roman von der Front des Zweiten Weltkriegs. Die Festung weigert sich, aus dem Untergang eine späte Läuterung zu machen; sie ist lang, genau in Häfen und Gerüchen, und stellt die eigene Odyssee als Roman aus.
Wolfgang Petersens Film von 1981 hat Gesichter und Geräusche festgesetzt, die seither vor dem Buch stehen. Die Kontroverse mit Adalbert Schnee, später die Streitschrift von Merten und Baberg, galt dem Ton mehr als den Kursen. Wer Buchheim nur als Vorlagenlieferant des Films führt, unterschlägt die Prosa, die Intensität als Anklage benutzt, nicht die Rede. Wer nur die Entlarvung will, trifft einen Erzähler, der die Besatzung nicht preisgibt, indem er sie schont. Neben Theodor Plieviers Stalingrad steht das Boot als Versuch, Front ohne Pathos zu erzählen.
Werke
- Das Boot (1973)
- Die Festung (1995)
In Auswahl außerdem: Der Abschied, Jäger im Weltmeer.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.