Wayne C. Booth, in American Fork geboren, hat den Erzähler als moralische Instanz der Fiktion gelesen, nicht als verschwundenen Gott. Die Rhetorik der Erzählkunst von 1961 ist das Buch, nach dem unzuverlässiges Erzählen einen Namen hatte.
Leben
Mormone, Chicago, die Rhetorik als Schule, 2005 der Tod in Chicago. Der Umweg ist die Moral: Wer Fiktion als Überredung denkt, denkt den Autor als Gastgeber, der den Leser nicht im Stich lässt – oder gerade das tut.
Wirkung
Booth hat impliziten Autor, Distanz, Ironie zur Handwerkslehre gemacht. Gérard Genettes Die Erzählung unterscheidet Stimme und Fokalisation genauer; Booth fragt, wozu die Stimme den Leser hält.
Gelesen wird er als Moralist der Form. Wer nur den unzuverlässigen Erzähler als Vokabel sucht, unterschlägt die Rhetorik. Wer nur den Humanisten meint, unterschlägt das Handwerk.
Werke
- Die Rhetorik der Erzählkunst (1961)
In Auswahl außerdem: A Rhetoric of Irony, The Company We Keep.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
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