Über schwimmende Körper

Archimedes · -250 · Sachbuch, Naturwissenschaft


Das Werk
Deutscher Titel: Über schwimmende Körper
Autor(en): Archimedes
Originaltitel: Peri ochumenōn
Originalsprache: griechisch
Erstveröffentlichung:
Schlagwörter: Auftrieb, Flüssigkeit, Gleichgewicht, Dichte
Sachgebiete: Sachbuch, Naturwissenschaft
Greifbare Ausgabe
Verlag:
Umfang dieser Ausgabe: 80 Seiten
ISBN:
Verweise


Über schwimmende Körper ist die Abhandlung von Archimedes über das Gleichgewicht von Körpern in Flüssigkeiten. Das archimedische Prinzip – der Auftrieb gleich dem Gewicht der verdrängten Flüssigkeit – steht hier als Satz, nicht als Badewannenlegende.

Inhalt

Archimedes setzt voraus, dass die Flüssigkeit stetig, unzusammendrückbar und so beschaffen ist, dass der weniger gedrückte Teil vom mehr gedrückten weggedrängt wird. Daraus folgen die Sätze über Körper, die leichter, ebenso schwer oder schwerer sind als die Flüssigkeit: Sie ragen, schweben oder sinken, und der Auftrieb ist jeweils die verdrängte Last. Das zweite Buch gilt dem Paraboloid, das in der Flüssigkeit eine Lage sucht. Die Mathematik ist die des Gleichgewichts ebener Flächen, angewandt auf den Raum des Wassers. Kein Staunen über das, was nicht untergeht. Ein Beweis, warum es nicht untergeht.

Die Krone Hierons, die Legende vom Heureka, gehört nicht in den Text. Der Text braucht sie nicht. Wer Gold und Silber mischen will, braucht Dichte; wer Dichte will, braucht den Auftrieb, den die Abhandlung liefert. Syrakus denkt in Lasten, die der Tyrann wägt, und in Schiffen, die nicht kentern sollen. Die Hydrostatik ist Kriegs- und Hofwissenschaft, aufgeschrieben als Geometrie. Die Exhaustion, die Archimedes in anderen Schriften gegen den Kreis führt, kehrt hier als Strenge gegen die Anschauung wieder: Man sieht, dass Holz schwimmt; man beweist, unter welcher Bedingung.

Unsicher bleibt die Überlieferung. Der griechische Text ist lückenhaft, die lateinische und arabische Rettung ungleich. Der Ton ist der der übrigen archimedischen Bücher: Vorrede, Annahme, Satz, nichts Überflüssiges. Wer nur das Prinzip als Schulformel sucht, hat die Abhandlung nicht gelesen. Wer nur den Erfinder der Maschinen sucht, unterschlägt, dass hier dieselbe Intelligenz das Wasser zur Geometrie macht. Die Neuzeit hat Stevin und Galilei; sie haben Archimedes.

Einordnung

Die Abhandlung hat der Mechanik die Flüssigkeit gegeben, die nicht mehr Zauber ist. Neben den Schriften zum Hebel und zum Schwerpunkt steht sie als Grund der Hydrostatik. Galileo Galileis Dialoge setzen das Experiment öffentlich; Archimedes setzt den Beweis, den das Experiment später bestätigt. Wer nach diesem Text vom Schwimmen spricht, spricht in Sätzen, die älter sind als die neuzeitliche Physik und von ihr nicht aufgehoben wurden.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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