Autor:Şeyda Kurt

1992
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Şeyda Kurt (geb. 1992), in Köln geboren und in Kalk aufgewachsen, hat die Liebe als politische Ordnung gelesen, nicht als Privatsache. Radikale Zärtlichkeit von 2021, autobiographisches Sachbuch, hielt sich über zwanzig Wochen auf der Sachbuchrangliste des Spiegel und gab einem Programm den Namen: Zärtlichkeit als Forderung der Gerechtigkeit.

Leben

Großeltern in den sechziger Jahren aus der Türkei, kurdische und türkische Herkunft, Abitur in Mülheim, Philosophie und Romanistik in Köln und Bordeaux, Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin. Freie Texte für die taz, den Kölner Stadt-Anzeiger, das politische Feuilleton; Redaktion der Sendung über den Anschlag von Hanau, die den Grimme-Preis in der Sparte Information erhielt. Der Umweg ist Kalk: Wer im Stadtteil bleibt und in Berlin schreibt, macht Herkunft und Begehren zum Stoff, nicht zum Schmuck. Sie lebt in beiden Städten.

Wirkung

Kurt hat bürgerliche Liebesnormen von Geschlecht, Rassismus und Kapital her aufgeschlagen und gescheiterte eigene Beziehungen nicht als Beleg, sondern als Schauplatz genommen. Das zweite Buch gilt dem Hass als widerständigem Gefühl; 2026 der Roman Zeit der Monster. Theatertexte in Mannheim und Bochum, Gesprächsreihe, Vorträge. Die Prosa mischt Behauptung, Erinnerung und Theorie, ohne den Ton der Abhandlung zu suchen.

Die Aufnahme war weitgehend zustimmend, mit dem Risiko jeder Losung, die zum Markenzeichen wird. Wer Kurt nur als Stimme der Zärtlichkeit liest, unterschlägt den Hass-Essay und die Reportagen. Wer nur die Theorie rettet, unterschlägt Kalk, die Großeltern und die gescheiterten Verhältnisse, ohne die das erste Buch leer wäre. Radikal heißt hier nicht schärferes Vokabular, sondern die Weigerung, Liebe von Herrschaft zu trennen.

Werke

In Auswahl außerdem: Hass, Zeit der Monster.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.

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