Autor:André Gide

1869 1951
(Weitergeleitet von André Gide)
Schriftsteller · Literatur · Gesellschaft · 19./20. Jahrhundert
LiteraturGesellschaft


André Gide, in Paris geboren, hat dem französischen Roman die Aufrichtigkeit als Problem gegeben, nicht als Tugend. Die Falschmünzer erzählen Jugendliche, Literaten und falsches Geld so, dass niemand mehr weiß, welche Münze gilt; 1947 erhielt Gide den Nobelpreis.

Leben

Protestantisches Bürgerhaus, frühe Strenge, die Afrika-Reisen, die Ehe mit der Cousine Madeleine, das öffentliche Bekenntnis zum eigenen Begehren, die Zeitschrift Nouvelle Revue Française. Der Umweg ist diese NRF: Gide hat eine Generation herausgegeben, bevor er selbst der Roman wurde, der die Form aufbricht. Die Sowjetunion bewunderte er kurz und widerrief; die Kirche blieb der Gegner. Er starb in Paris.

Wirkung

Gide hat den Roman im Roman zur Probe auf die Wahrhaftigkeit gemacht. Edouard schreibt Die Falschmünzer, während Gide sie schreibt; das Tagebuch der Entstehung liegt neben dem Buch. Was Marcel Proust mit der Zeit tat, tat Gide mit der Moral: Er zeigte, dass Aufrichtigkeit eine Inszenierung sein kann. Der Nobelpreis galt dem Stil und der Unruhe, nicht einer Schule.

Man hat ihn zum Sittenlehrer der Jugend und zum Skandalautor gemacht. Die Corydon-Schriften und die afrikanischen Blätter haben ihn beladen; die Romane sind kühler. Wer nur den Bekenner sucht, unterschlägt den Fälscher. Wer nur den Fälscher sucht, unterschlägt, dass Gide das Falsche beim Namen nennen wollte, ohne eine neue Kirche zu gründen.

Werke

In Auswahl außerdem: Der Immoralist, Die enge Pforte, Die Schule der Frauen.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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